Werdenberger Resultate im
2. Ständeratswahlgang ähnlich wie
im Kanton

Sennwald und das Obertoggenburg folgen der Mehrheit der Gemeinden bei den Ständeratswahlen nicht und setzten Rino Büchel (SVP) vor Paul Rechsteiner (SP, bisher).

Katharina Rutz
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Der unterlegene Nationalrat und Ständeratskandidat Roland Rino Buechel (SVP, links) und der wieder gewählte Ständerat Benedikt Wuerth (CVP), beim zweiten Wahlgang für die beiden St. Galler Ständeratssitze. (Bild: Keystone/Gian Ehrenzeller)

Der unterlegene Nationalrat und Ständeratskandidat Roland Rino Buechel (SVP, links) und der wieder gewählte Ständerat Benedikt Wuerth (CVP), beim zweiten Wahlgang für die beiden St. Galler Ständeratssitze. (Bild: Keystone/Gian Ehrenzeller)

Der Dreikampf um die St. Galler Ständeratssitze ist entschieden: Benedikt Würth (CVP) und Paul Rechsteiner (SP) werden im zweiten Wahlgang ins Stöckli gewählt. Rino Büchel (SVP) aus Oberriet bleibt chancenlos. Das kantonale Resultat ist eindeutig zugunsten der beiden Bisherigen: Würth erreichte 77893, Rechsteiner 62750 und Büchel 45904 Stimmen.

Im Wahlkreis Werdenberg sieht das Resultat gleich aus. Über alle sechs Werdenberger Gemeinden erhält Benedikt Würth mit 4873 am meisten Stimmen vor Paul Rechsteiner mit 4184 Stimmen. Rino Büchel erreicht 3358 Stimmen. Die Reihenfolge stimmt auch in den einzelnen Gemeinden überein.

Sennwald und Obertoggenburg hätten Büchel gewählt

Nur die Gemeinde Sennwald hat anders gewählt. Hier erzielt zwar auch Benedikt Würth mit 924 am meisten Stimmen, allerdings findet sich Rino Büchel mit 852 Stimmen auf dem zweiten Platz. Deutlich zurückliegt Paul Rechsteiner mit 688 Stimmen. Dieses Bild zeigt sich auch im Obertoggenburg. Sowohl in Wildhaus-Alt St. Johann als auch in Nesslau liegt Rino Büchel auf dem zweiten Platz vor Paul Rechsteiner. In Wildhaus-Alt St. Johann erreichte Büchel 341 Stimmen, Rechsteiner 289 Stimmen und Würth 463 Stimmen.

Insgesamt war die Sache im Wahlkreis Toggenburg eng. Gerade knapp 130 Stimmen fehlten Büchel hier zum zweiten Platz. Abgesehen von seiner Heimat, dem Rheintal, konnte Rino Büchel in keinem anderen Wahlkreis dermassen punkten. Im Wahlkreis Rheintal lag er mit 7208 Stimmen zwar hinter Benedikt Würth mit 8904 Stimmen zurück, liess jedoch Paul Rechsteiner mit 6392 Stimmen deutlich hinter sich.

Im ersten Wahlgang war Rino Büchel in Sennwald übrigens gar an der Spitze gelegen, noch vor Benedikt Würth. Allerdings war dieses Resultat für den Wahlkreis Werdenberg auch im ersten Wahlgang einmalig.