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Werdenberger Immobilienmarkt boomt: Haus in Grabs kostet durchschnittlich 1,28 Millionen Franken

Sowohl Eigentumswohnungen als auch Einfamilienhäuser sind dank der Attraktivität der Region sehr begehrt. Dabei verzeichnen insbesondere zwei Werdenberger Gemeinden eine grosse Nachfrage.
Bianca Helbling

Ein aktueller Immobilienmarktbericht des Beratungsunternehmens Wüest Partner hat die derzeitigen Veränderungen in der Region unter die Lupe genommen. Die Beurteilung wurde im Auftrag der St. Galler Kantonalbank durchgeführt.

Wie von den Experten erwartet, sind die Preise bei den Einfamilienhäusern seit letztem Jahr erneut gestiegen. Gegenüber dem Vorjahr wurden hiesige Domizile rund fünf Prozent teurer, jene in Buchs sogar mehr als sechs Prozent. Potenzielle Käufer müssen für Einfamilienhäuser in Buchs und Grabs momentan rund 1,23 respektive 1,28 Millionen Franken hinblättern. In Wartau, Sevelen und Gams sind Eigenheime mit etwa einer Million etwas erschwinglicher. Auch die Zahl der Suchabos hat sich deutlich erhöht.

Preisanstieg durch grosse Nachfrage

René Walser, Leiter Privat- und Geschäftskunden Ost der SGKB. (Bild: PD)

René Walser, Leiter Privat- und
Geschäftskunden Ost der SGKB. (Bild: PD)

Grund für die hohe Nachfrage im Werdenberg sind laut Wüest Partner die attraktiven Lebensbedingungen: Gute Verkehrsanbindungen sowie die Nähe zu Liechtensteiner Arbeitsplatzzentren sorgen für zahlreiche Zuzüge. René Walser, Leiter Privat- und Geschäftskunden Ost, erklärt:

«Das Werdenberg ist eine der wenigen Regionen im Kanton, in der die Preise für Einfamilienhäuser und Eigentumswohnungen im letzten Jahr stetig gestiegen sind.»

Auch das Interesse an Eigentumswohnungen ist hierzulande ungebrochen. Trotz zahlreicher Neubauten tritt keine Marktsättigung ein. Das inserierte Angebot an Wohnungen ist sogar knapp unter dem kantonalen Vergleichswert. Durch die grosse Nachfrage stiegen die Preise vor allem in Grabs und Buchs, wo Käufer im Schnitt rund 730000 Franken bezahlen.

Allerdings gestaltet sich die Suche nach einem Kaufobjekt generell schwierig: Nur knapp ein Prozent des regionalen Bestandes befindet sich derzeit auf dem Markt und neue Häuser werden kaum noch gebaut. Die meisten Neubauten entstehen dieses Jahr in Sennwald. Längerfristig könnte sich laut Wüest Partner auch in Buchs das Wohnungsangebot aufgrund der geplanten Erweiterung des Gebiets Rhein-City vergrössern.

Toggenburg mit Aufholpotenzial

Kantonsweit sind eine hohe Arbeitsplatzsicherheit, tiefe Zinsen und eine solide Wirtschaft für ein grosses Interesse an Eigenheimen verantwortlich. In sämtlichen Regionen stiegen die Preise für Einfamilienhäuser an. Die Nachfrage nach Eigentumswohnungen hat bei gleichbleibenden Preisen etwas nachgelassen. Besonders Objekte für mittlere Haushaltseinkommen sind jedoch speziell gesucht.

Im Gegensatz zu den meisten anderen Regionen wurden Toggenburger Eigentumswohnungen ähnlich wie im Werdenberg teurer gehandelt als im Vorjahr. Die Nachfrage stieg, wohl auch, weil die Preise noch unter dem kantonalen Durchschnitt liegen. Zudem wurden zahlreiche Baugesuche eingereicht, die das begrenzte Wohnungsangebot erweitern sollen.

Einfamilienhäuser in ländlichen und landschaftlich-attraktiven Gebieten wie dem Toggenburg liegen im Trend und treiben die Preise in die Höhe. Der Toggenburger Markt ist relativ ausgeglichen. Es herrscht allerdings ein Überschuss an Häusern, welche für mehr als 750000 Franken angeboten werden. Am teuersten sind Einfamilienhäuser derzeit in Wildhaus-Alt St. Johann und Wattwil, wo die Transaktionspreise bei über einer Million Franken liegen.

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