S-Bahn-Abstimmung in Liechtenstein: Werdenberger Gemeinden hoffen auf ein Ja

Von der S-Bahn Liechtenstein hängen weitere Verkehrsmassnahmen auch im Kanton St.Gallen ab.

Merken
Drucken
Teilen
Der Zug nach Feldkirch verlässt den Bahnhof Buchs. Die Verbindung soll zu einer S-Bahn werden.

Der Zug nach Feldkirch verlässt den Bahnhof Buchs. Die Verbindung soll zu einer S-Bahn werden.

Bild: Heini Schwendener

Für die Werdenberger Gemeinden und Sargans sowie den Kanton St.Gallen generell sei die Realisierung der S-Bahn Liechtenstein von enormer Wichtigkeit, schreibt die Zeitung «Vaterland» in ihrer Ausgabe vom Samstag. Diese S-Bahn ist nämlich ein Teil des Agglomerationsprogramms der dritten Generation. Und wie der Name schon sagt, sind die Liechtensteiner Gemeinden Mitträger der Agglomeration Werdenberg-Liechtenstein.

Die Zeitung zitiert den Buchser Stadtpräsidenten Daniel Gut mit den Worten: «Die S-Bahn ist vor allem ein Arbeitspendler-Angebot, das hilft, den Strassenraum für den ÖV zu entlasten. Und eine Verlagerung auf die S-Bahn entlastet auch den Strassenraum für den motorisierten Individualverkehr.»

S-Bahn würde die Strassen entlasten

Die Buchser Stadträtin und Kantonsrätin Katrin Frick (FDP) sagt gegenüber dem «Vaterland» über die Bedeutung dieses Vorhabens: «Im Rheintal wird die Bahn ausgebaut, damit bessere und vor allem schnellere Anbindungen möglich sind, was für die Stärkung des Rheintals wesentlich und wichtig ist. Wenn ich die vielen täglichen Pendler im Dreiländereck Österreich, Liechtenstein und Schweiz sehe, dann wäre es natürlich aus meiner Sicht schön, wenn die Strecke durch das Land Liechtenstein verstärkt wird und die Strassen entlastet werden könnten.»

Sollte die S-Bahn als Teil des Agglomerationsprogramms der dritten Generation nicht realisiert werden können, erscheine es fraglich, ob ein Programm der vierten Generation angegangen werden könne, hielt der Buchser Stadtpräsident Daniel Gut bereits im vergangenen Jahr fest. Gut ist auch Präsident des Vereins Agglomeration Werdenberg-Liechtenstein. Die vierte Generation des Agglomerationsprogramms wird derzeit erarbeitet. Dabei geht es insbesondere auch um die Stauproblematik an den Rheinübergängen Haag–Bendern, Sevelen–Vaduz und Buchs–Schaan. (she)