Werdenberg
Für den Erhalt der einheimischen Artenvielfalt: Naturschützer bekämpfen invasive Neophyten

Es ist dem Verein Natur- und Vogelschutz Buchs-Werdenberg wichtig, dass bei den Biotopen Lokdepot, bei der SBB-Fussgängerunterführung, der Pachtwiese am Kanal und beim Naturschutzgebiet «Afrika» die Neophyten bekämpft werden. Deshalb starteten sie einen Arbeitseinsatz, welcher der einheimischen Artenvielfalt zugute kam.

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Mitglieder des Vereins Natur- und Vogelschutz Buchs-Werdenberg bekämpfen Neophyten.

Mitglieder des Vereins Natur- und Vogelschutz Buchs-Werdenberg bekämpfen Neophyten.

Bild: PD

(pd) Unter der Leitung von Ludwig Altenburger erfolgte ein Arbeitseinsatz, bei dem die Neophyten bekämpft wurden. Goldruten und das einjährige Berufskraut wurden ausgerissen. Invasive Neophyten fallen durch ihren üppigen Wuchs und ihre schnelle invasive Verbreitung auf. Sie sind eine Gefahr für den Erhalt der einheimischen Artenvielfalt.

Trotz des kälteren und regnerischen Wetters haben sich die Problempflanzen heuer bereits stark entwickelt. Sie sollten noch vor dem Blühen bekämpft werden, heisst es in einer Mitteilung der Kantonalen Fachstelle Amt für Natur, Jagd und Fischerei.

Neophyten führen zu Ertragsausfällen

Sie weist auf Gefahren und Probleme hin: Invasive Pflanzen verbreiten sich unkontrolliert, sie verdrängen einheimische Pflanzen und Tiere, sie beeinträchtigen naturnahe Lebensräume, sie verändern das Landschaftsbild, sie führen zu Ertragsausfällen in Land- und Forstwirtschaft, sie können unsere Gesundheit gefährden.

Neophyten werden durch Fahrzeuge, Wasser, Wind und Erdarbeiten entlang von Bahnlinien, Strassen und Gewässern verbreitet.

Informationen unter: www.anif.sg.ch und www.infoflora.ch > Neophyten