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Rückgang der Stellensuchenden: Werdenberg liegt erneut an der Spitze

Im Mai haben sich die Arbeitsmarktzahlen weiter verbessert. Der Rückgang der Stellensuchenden im Vorjahresvergleich hat sich zwischen den Regionen etwas angeglichen, er blieb aber im Werdenberg am grössten.
Heini Schwendener
Die Industrie im Werdenberg boomt, die Zahl der Stellensuchenden sinkt darum seit einigen Monaten stetig. (Bild: PD)

Die Industrie im Werdenberg boomt, die Zahl der Stellensuchenden sinkt darum seit einigen Monaten stetig. (Bild: PD)

Der Trend der vergangenen Monate setzt sich auch im Mai fort: Im W&O-Gebiet gab es erneut weniger Arbeitslose und die Stellensuchendenzahl blieb gegenüber dem Vormonat sozusagen unverändert. Im Toggenburg gab es im Mai gegenüber dem April deutlich weniger Arbeitslose und auch weniger Stellensuchende (vgl. Grafik).

Im Kanton St. Gallen waren im Mai rund 9500 Stellensuchende registriert, das sind fast 300 weniger als im Monat zuvor. Im Vergleich zum Mai 2017 reduzierte sich die Zahl der Stellensuchenden im Kanton um 1203 Personen oder um 11,2 Prozent.

Das Minus im Werdenberg beträgt 15,2 Prozent

Wie das Volkswirtschaftsdepartement in seiner Medienmitteilung schreibt, ist dieser Rückgang im schweizweiten Vergleich überdurchschnittlich. Der Unterschied beim Rückgang der Stellensuchenden innert Jahresfrist war zuletzt zwischen den St. Galler Wahlkreisen deutlich. Im Mai hat er sich etwas angeglichen. Noch immer am stärksten ist er im Wahlkreis Werdenberg mit einem Minus von 15,2 Prozent. Es folgen das Sarganserland (-14,2 Prozent) und das Toggenburg (-13,5 Prozent).

Gemäss Trend-Barometer der Fachstelle für Statistik ist im Kanton St. Gallen für die nächsten Monate, unabhängig von saisonalen Entwicklungen, weiterhin mit sinkenden Zahlen bei den Stellensuchenden zu rechnen.

Positiv entwickelt sich auch die Zahl der Arbeitslosen im W&O-Gebiet. Im Wahlkreis Werdenberg betrug die Arbeitslosenquote im Mai 1,5 Prozent, das sind 0,7 Prozentpunkte weniger als noch Anfang dieses Jahres. Im Toggenburg reduzierte sich die Arbeitslosenquote seit Anfang Jahr von 2,0 auf 1,4 Prozent – genau gleich wie im Sarganserland. Zum Vergleich: Die kantonale Arbeitslosenquote sank zwischen Januar und Mai von 2,4 auf 1,8 Prozent, jene der Schweiz von 2,4 auf 1,8 Prozent.

Starker Rückgang bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen

Wie das Volkswirtschaftsdepartement in seiner Medienmitteilung schreibt, ist die Zahl der stellensuchenden Jugendlichen und jungen Erwachsenen (15- bis 24-Jährige) gegenüber dem Vorjahr überdurchschnittlich zurückgegangen (-17 Prozent). In der Altersklasse der 25- bis 49-Jährigen ging die Zahl der Stellensuchenden um 11 Prozent zurück, bei den 50- bis 64-Jährigen hingegen nur noch um 8 Prozent. «Noch deutlicher ist dies bei den stellensuchenden Hilfskräften der Fall, deren Zahl nur um rund drei Prozent gesunken ist», heisst es in der Medienmitteilung weiter.

Weniger Voranmeldungen für Kurzarbeit

Angesichts dieser ständig besser werdenden Arbeitsmarktzahlen erstaunt es nicht, dass die Voranmeldungen bei der Kurzarbeit rückläufig sind. Vor einem Jahr meldeten 27 Firmen für über 500 Mitarbeitende Kurzarbeit an. Für Juni rechnen noch fünf Firmen damit, für über 250 Mitarbeitende Kurzarbeitsentschädigung in Anspruch nehmen zu müssen.

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