Werdenberg
«Die Hoffnung stirbt zuletzt»: Entscheid über Durchführung der Jubiläums-Wiga wird noch bis im Juni hinausgezögert

Ursprünglich wollten die Verantwortlichen der Werdenberger Industrie-und Gewerbeausstellung (Wiga) anfangs Mai entscheiden, ob die Messe im September durchgeführt werden kann. Nun zögert man den Entscheid noch ein paar Wochen hinaus, um sich nicht den Vorwurf machen müssen, zu früh entschieden zu haben.

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Marktplatz in Buchs: Ob die Wiga auch heuer aufgebaut wird, entscheiden die Verantwortlichen im Juni.

Marktplatz in Buchs: Ob die Wiga auch heuer aufgebaut wird, entscheiden die Verantwortlichen im Juni.

PD

(wo) Aufgrund der aktuellen Entwicklung wollen sich die Verantwortlichen der Wiga einen Monat länger Zeit geben bis zum definitiven Entscheid, ob der Grossanlass auf dem Buchser Marktplatz heuer durchgeführt wird. Dies nicht zuletzt, weil der Bundesrat Entscheidungen zu Lockerungen im Monatsrhythmus in Aussicht gestellt hat.

Wiga nicht unter allen Umständen durchführen

Für die Geschäftsleitung gibt es zwei Hauptgründe, den Entscheid noch etwas aufzuschieben. «Zum einen spüren wir verständlicherweise eine gewisse Unsicherheit bei den angemeldeten Ausstellern, andererseits aber auch den Wunsch und Willen, etwas zu bewegen. Unsicher ist, wie sich der Impfprozess entwickelt. Wir gehen davon aus, dass in den nächsten sechs Wochen gewisse Tendenzen sichtbar werden», so Hansjörg Lutzi, Verwaltungsratspräsident und Vorsitzender der Geschäftsleitung der Wiga Messe AG.

Läuft es so, wie von Experten erwartet, soll es in der zweiten Jahreshälfte aufgrund der Impfungen eine gewisse Entspannung geben. «Natürlich werden wir nicht unter allen Umständen die Wiga durchführen, aber wir möchten uns auch nicht den Vorwurf machen müssen, zu früh entschieden zu haben. Denn auch bei uns gilt, die Hoffnung stirbt zuletzt», meint Lutzi. Der grösste Marktplatz im Werdenberg feiert heuer den 40. Geburtstag. Die Jubiläumsmesse soll am 3. September eröffnet werden.

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