Werdana erfüllt Vorgaben, Aufstieg bleibt aber unwahrscheinlich

Der VBC Werdana hat sein letztes Saisonspiel in der 3.Liga auswärts gegen VBC Galina 2 ohne Satzverlust gewonnen. Ob die Buchser Volleyballerinnen aufsteigen, hängt nächste Woche vom Spiel des Zweitplatzierten ab.

Ursina Marti
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Dank vollem Einsatz konnte der VBC Werdana jubeln. (Bild: Ursina Marti)

Dank vollem Einsatz konnte der VBC Werdana jubeln. (Bild: Ursina Marti)

Am Mittwoch bestritt der VBC Werdana sein letztes Meisterschaftsspiel der laufenden Saison in Triesen gegen den VBC Galina 2. Die Buchserinnen siegten mit einer guten Leistung diskussionslos 3:0 und bewahrten sich dadurch die Chance auf den Aufstieg.

Nun bleibt nur noch die leise Hoffnung

Ob das gelingt, hängt vom Spiel zwischen dem Zweitklassierten Volley Zizers und dem Sechstklassierten VBC Davos ab, welches kommenden Donnerstag stattfindet.

Gewinnt Zizers sein Heimspiel – danach sieht es bei einem Blick auf die Tabelle aus – steigen allerdings fix die Bündner auf. Werdana und Zizers häten dann beide 34 Punkte aus 14 Spielen, jedoch hat Zizers dann das bessere Satzverhältnis.

Kampfgeist ist das Salz in der Suppe

Nach einem verschlafenen Start im ersten Satz sammelte sich der VBC Werdana und zeigte sein Können trotz reduzierten Kaders. Auch in den nächsten beiden Sätzen konnten die Liechtensteiner Gastgeberinnen keine Akzente setzen.

Die Buchserinnen waren das kompaktere Team und holten fast unmögliche Bälle in der Verteidigung, verteilten geschickt Finten beim Gegner und liessen am Netz grundsätzlich nichts anbrennen. Damit haben die Werdenbergerinnen ihre Aufgabe für einen möglichen Aufstieg ohne Satzverlust optimal erfüllt.

Trainerin Esther Engler ist stolz auf ihr Team, die Damen spielen schon länger zusammen und wissen aus diesem Grund sehr genau, wer in welchen Spielzügen wie reagiere. Damit ist die gute Verteidigung aber auch der grosse Kampfgeist erklärt. Das sei aber auch das Salz in der Suppe im Volleyball, sagt Esther Engler im Gespräch mit dem W&O weiter.