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Wenn der Slow-up zur Kopfsache wird

Regen – immer und immer wieder –, bisweilen sogar kleine Hagelkörner und Schneeflocken, tiefe Temperaturen und vor allem ein bissig-kalter und manchmal starker Gegenwind auf der nordgehenden Route machten den Slow-up 2019 zu einem ganz speziellen Erlebnis.
Heini Schwendener
Frisch gestärkt stellt sich diese Gruppe erneut dem garstigen Wetter. (Bild: Heini Schwendener)

Frisch gestärkt stellt sich diese Gruppe erneut dem garstigen Wetter. (Bild: Heini Schwendener)

Beginnen wir mit einer positiven Nachricht: Es hat nicht nur einmal, und zwar nonstop, geregnet. Es hat manchmal nämlich gar nicht geregnet. Doch dazwischen hat es, und zwar immer und immer und immer und immer wieder. Irgendwann wurde das Zählen zu mühsam. Das allein wäre nun allerdings im Zusammenhang mit dem Slow-up Werdenberg-Liechtenstein noch kaum der Rede wert. Zu oft hat man solches schon erlebt und über sich ergehen lassen. Dem grossen Fest des Langsamverkehrs taten solche Wetterkapriolen bisher keinen Abbruch, sie schlugen sich lediglich in den Teilnehmerzahlen nieder.

Gestern erhielt aber alles eine neue Dimension. Zum Regen gesellten sich die frostigen Temperaturen, wenig über dem Gefrierpunkt. Und, als ob damit das Fuder nicht schon überladen wäre, gab es auch noch einen bissig-kalten Wind, kleine Hagelkörner und Graupelschauer.

Ein riesiger Dämpfer nach der langen Vorfreude

Verdient hat das nun definitiv niemand: Weder die Hundertschaften von Helferinnen und Helfern an den Ständen entlang der Slow-up-Runde noch die vielen Leute, die für die Verkehrsregelung verantwortlich zeichneten. Und schon gar nicht verdient haben dies Tausende von Menschen jeden Alters im Raum Werdenberg und Liechtenstein, die sich nach dem Slow-up 2018 ein Jahr lang auf die diesjährige Auflage gefreut haben.

Trotzdem radelten am Sonntag und 5000 Menschen über die autofreien Hauptstrassen. Doch jedes Mal, wenn der Regen von neuem einsetzte, stellte sich allenthalben die Frage: Wer versagt zuerst den Dienst? Die Regenbekleidung? Wenn nämlich die kalte Nässe erst einmal den Körper erreicht hat, macht Velofahren definitiv keinen Spass mehr. Oder sagt irgendwann der Kopf: «Stopp»? Warum um alles in der Welt sollte man denn just an diesem misslichen Tag über 44 Kilometer abspulen, wo es doch im Jahresverlauf mindestens 250 Tage gibt, an denen solches weit angenehmer ist?

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Slow-up Werdenberg-Liechtenstein: Schlechter kann das Wetter wohl nie mehr werden

Wem weder der Kopf noch die Regenbekleidung versagt hat, blickte am Schluss, nach einer harten Runde, sicher zufrieden auf seine Leistung zurück. Der Slow-up 2019 wird noch lange für Gesprächsstoff sorgen – garniert mit vielen kleinen «Heldengeschichten». Eine Gewissheit haben die Teilnehmenden nach diesem Sonntag: Schlimmer kann das Wetter nie mehr werden.

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