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Gute Vermittlungsquote im Werdenberg: Wenn das Tierheim zum Zuhause wird

Auch in der W&O-Region landen immer wieder Tiere im Heim, finden in der Regel aber wieder ein neues Zuhause.
Katzen sind die Tiere, die am häufigsten ins Tierheim gebracht werden. (Bild: Benjamin Manser)

Katzen sind die Tiere, die am häufigsten ins Tierheim gebracht werden. (Bild: Benjamin Manser)

(jn) In 43 Prozent der Schweizer Haushalte lebt mindestens ein Haustier. Das sind rund 1,6 Millionen Katzen, 505000 Hunde, annähernd ebenso viele Nager und Kaninchen, 370000 Reptilien und mehr als drei Millionen Aquarienfische. Das meldet der Schweizer Tierschutz (STS). Leider dürfen nicht alle Tiere bleiben: 19000 landeten im vergangenen Jahr in einem Tierheim oder einer Auffangstation der 66 Sektionen des STS.

Mit 19,5 Katzen pro 100 Einwohner nimmt die Schweiz in Europa einen Spitzenplatz in Sachen Katzenhaltung ein. Das hat eine Kehrseite, wie der STS schreibt: Mit mehr als 10000 Individuen sind Katzen auch 2018 mit Abstand die häufigsten Tierheim-Tiere.

Alle Katzen vermittelt oder zurückgegeben

Der Tierschutzverein Sargans-Werdenberg nahm 2018 insgesamt 54 Katzen auf. Das sind 19 Tiere weniger als im Vorjahr. 17 Katzen konnten ihren Besitzern zurückgegeben werden, die restlichen 37 wurden an neue Plätze vermittelt. Das ist ein sehr guter Schnitt, denn schweizweit konnte nicht einmal ein Fünftel der insgesamt über 6100 Findelkatzen an ihre ursprünglichen Besitzer zurückgegeben werden. Das zeigt, dass weiterhin ein nur geringer Teil der Katzen gechippt und registriert ist.

Mehr Beschlagnahmungen erfolgt

Erstmals seit Jahren ist die Zahl aufgenommener Hunde angestiegen. Bei 18 Prozent der Hunde handelt es sich um beschlagnahmte Tiere. Insgesamt kamen sechs Prozent aller aufgenommenen Tiere 2018 aus Beschlagnahmungen – 20 Prozent mehr als 2017, was auf ein härteres Durchgreifen der Veterinärbehörden hindeutet.

Im Werdenberg und Sarganserland wurden im vergangenen Jahr insgesamt neun Hunde vom Tierschutzverein aufgenommen. Im Vorjahr war es noch einer weniger. Während im vergangenen Jahr acht Hunde wieder zurück an den Besitzer gegeben werden konnten (einer der aufgenommenen Hunde verstarb leider), waren es im Vorjahr nur vier Hunde, die zurück in ihr altes Zuhause gebracht werden konnten. Die anderen vier wurden an neue Plätze vermittelt.

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