Weltneuheit an den Ladies Open

Das Turnier auf dem Golfplatz Gams-Werdenberg erfährt bei der Austragung vom 3. bis 5. Mai eine Aufwertung. Die Finalrunde vom Sonntag wird im Matchplay-Modus gespielt. Der Sieg wird in einem spannenden Endkampf Frau gegen Frau ausgemacht.

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Turnierbotschafterin Melanie Mätzler zum neuen Turnierformat: «Ich bin stolz, dass wir mit dem VP Bank Ladies Open Pionierarbeit leisten, um den Golfsport attraktiver zu machen.» (Bild: PD)

Turnierbotschafterin Melanie Mätzler zum neuen Turnierformat: «Ich bin stolz, dass wir mit dem VP Bank Ladies Open Pionierarbeit leisten, um den Golfsport attraktiver zu machen.» (Bild: PD)

Einfacher, schneller und zuschauerfreundlicher sollen Golfturniere in Zukunft werden. Beim VP Bank Ladies Open 2019 im GC Gams-Werdenberg wird in dieser Hinsicht Pionierarbeit geleistet: Bei diesem LETAS-Event Anfang Mai kommt es mit einer neuen Turnierformel zu einer Weltpremiere.

An den ersten beiden Turniertagen wird (wie bisher) Strokeplay gespielt; die Top 48 der kumulierten Strokeplay-Runden qualifizieren sich für den Finaltag. Am Sonntag kämpfen die Proetten im Matchplay-Modus um Turniersieg und Plätze. Die Idee zu diesem Format stammt von Turnierinitiator Guido Mätzler, der dieser weltweit einzigartigen Turnierformel auch den Namen gibt: Mätzler-Mix heisst dieses revolutionäre Format.

Pionierarbeit um Golf attraktiver zu machen

Mätzler präsentierte seine Idee im Herbst 2018 den Verantwortlichen der Ladies European Tour (LET), die auch den Kalender der LET Access Series, zu welcher das VP Bank Ladies Open zählt, verantwortet. Bei den LET-Verantwortlichen stiess die Idee auf Begeisterung: «Der Mätzler-Mix ist ein innovativer Modus für den Finaltag des VP Bank Ladies Open. Dies ist ein spannendes Format, um die Zuschauer zu begeistern – sowohl jene, die den Sport seit Jahren kennen, wie auch interessierte Neulinge», freut sich Di Barnard, Direktorin der LET Access Series.

Doch Barnard und Turnierinitiator Guido Mätzler hatten vor Bekanntgabe des neuen Modus erst das Okay des Rolex Ranking Committee einholen müssen. Dieses Komitee wacht über die Vergabe von Weltranglistenpunkten; solche sind bei VP Bank Ladies Open ebenfalls zu gewinnen. Die Zustimmung traf Mitte Februar ein. Nun dürfen sich auch die Spielerinnen freuen, im Mai 2019 in der Ostschweiz bei der Weltpremiere dabei zu sein. Turnierbotschafterin Melanie Mätzer: «Ich bin stolz, dass wir mit dem VP Bank Ladies Open Pionierarbeit leisten, um den Golfsport attraktiver zu machen.» Auch Österreichs Nummer 1, Olympia-Teilnehmerin Christine Wolf, ist begeistert: «Ich finde es eine super Idee, das Turnier im Matchplay zu beenden. Für uns Spielerinnen schafft das eine angenehme Abwechslung, für die Zuschauer wird die Finalrunde am Sonntag dank des Matchplays spannender und einfacher zu verfolgen sein.»

Via Halbfinal und Final zum Turniersieg

Mit dem Mätzler-Mix wird auch die Preisgeldvergabe neu geregelt. An den ersten beiden Turniertagen (Strokeplay), werden jeweils 25 Prozent des Gesamtpreisgeldes (45000 Euro) verteilt. Am Sonntag im Matchplay geht es um die Gesamtwertung und die zweite Hälfte des Preisgeldtopfs, an dem 48 Spielerinnen partizipieren.

Die Matchplay-Runden am Finaltag werden über neun Löcher gespielt. Der Weg zum Turniersieg führt über drei Matchplay-Runden, welche um 8 Uhr, 10.15 Uhr und 13 Uhr (Shotgun) starten. Von den 24 Siegerinnen der ersten Runde spielen die nach den Strokeplay-Runden vier besten die beiden Halbfinals sowie anschliessend den grossen, respektive den kleinen Final. Die übrigen 20 Erstrunden-Siegerinnen spielen um die Plätze 5 bis 24. Bei Gleichstand nach neun gespielten Löchern geht der Sieg an die nach den Qualifikationsrunden besser klassierte Spielerin. Einzig im Final um den Turniersieg wird so lange weitergespielt, bis eine Gewinnerin feststeht.