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Der Minising Werdenberg fordert: «Weg mit der schwarzen Brille!»

Es sind die kleinen Dinge, die Freude machen. Das demonstrierten rund 100 Kinder am Wochenende in der Mehrzweckhalle BZB. Kinder, die während der Frühlingsferien intensiv für den Auftritt der Musikshow Minising Werdenberg geprobt haben.
Heidy Beyeler
Die Kinder des Minising Werdenberg boten mit ihrer Show «unsichtbar» einen grossartigen Auftritt. (Bilder: Heidy Beyeler)

Die Kinder des Minising Werdenberg boten mit ihrer Show «unsichtbar» einen grossartigen Auftritt. (Bilder: Heidy Beyeler)

Es ist schon fast 20 Jahre her, seit die Musikshow in Buchs vom Cevi Werdenberg regelmässig nach den Osterferien aufgeführt wird. Organisatorinnen und Organisatoren können an den Aufführungsabenden in Buchs seit Jahren mit einem vollen Haus rechnen. Es ist eine Musikshow von Kindern für Erwachsene, mit Themen aus der Gegenwart – mit Blick in die Zukunft. Kinder erzählen mit ausgewählten Liedern von ihrer Welt. Sie finden dabei häufig einen positiven, unkomplizierten Weg.

Es sind die kleinen Dinge, die oft unsichtbar sind, auf die es aber ankommt. «Und überhaupt kommt es sowieso gut.» Deshalb wurde der Minising-Anlass 2019 mit dem Titel «unsichtbar» ausgestattet. «Es gibt immer ne neue Tür, die sich öffnet – irgendwie – auch wenn’s nicht grad so rund läuft», singen die Kinder auf der Bühne inbrünstig. In allen der insgesamt 16 Lieder schwebt Zuversicht und Vertrauen in der Luft. Die tiefgründigen und philosophisch geprägten Liedtexte – fröhlich gesungen von Kindern – verführen die Erwachsenen zum Nachdenken.

Brille weg für einen klaren Blick auf unsere Welt

Die Jugendlichen und Kinder raten bei ihrem Auftritt, die schwarze Brille abzulegen, um einen klaren Blick von dieser, unserer Welt zu gewinnen. Dazu muss, oder soll, man nicht die rosarote Brille aufsetzen – «es geht auch ohne Brille», wie ein Bub in seinem Soloauftritt bekräftigte. Dazu müsse man nicht aufhören zu träumen von einer besseren Welt. So tönt es beim Lied Nummer 9 – mit den Worten «fangen wir an aufzuräumen. Baue die Welt, so wie sie dir gefällt».

Die schwarze Brille muss weg.

Die schwarze Brille muss weg.

Die Lieder, gesungen von rund hundert Kindern im Chor, wurden untermalt mit unzähligen Solo-Gesängen und passenden Bühnen-Performances aus Theater und Tanz. Die schwarze Brille verschwand zusehends. Kinder bekundeten ihren Eltern, Onkeln und Tanten, Grosseltern und dem Publikum eine wichtige Botschaft, die friedenstiftend verstanden werden will.

Die auftretenden Kinder verdienen Bewunderung

Wie und welche Botschaft damit gemeint ist, wird jeder Gast nach den Aufführungen im BZB Buchs für sich ausgemacht haben; ohne schwarze Brille, ohne rosarote Brille – einfach ohne Brille, aber mit eigenen Empfindungen. Bewunderung verdienen all die vielen Kinder, die bereit waren und sind, als Protagonisten für einen solchen Anlass aufzutreten, und dafür auch ihre Freizeit für Proben herzugeben. Es sind Kinder und Jugendliche, die sich für eine friedvolle Welt einsetzen. Hoffnungsvoll wollen sie ihre Zukunft gestalten. Das Publikum hat an den beiden Vorstellungen mit der grossen Teilnahme Unterstützung dafür bekundet.

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