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Walter Manser aus Fontnas wird Dritter am Eiger Ultratrail

Das Höhentraining hat sich ausgezahlt: Walter Manser erreicht am 101 Kilometer langen Eiger Ultratrail im Overall-Klassement Rang drei.
Robert Kucera
Zufrieden mit Platz drei: Walter Manser. (Bild: Robert Kucera)

Zufrieden mit Platz drei: Walter Manser. (Bild: Robert Kucera)

(pd) Für den Fontnaser Läufer Walter Manser stand der Saisonstart unter einem schlechten Stern. Verletzungsbedingt musste er zwei Wettkämpfe absagen.

Doch kaum genesen, fand der Wartauer wieder zu alter Stärke. Er überzeugte am Scenic Trail im Tessin mit Platz eins und einem zweiten Rang am Wettkampf Grand Wutai Pilgrimage in China.

«Das war ein sehr spannendes Rennen mit vielen tollen Begegnungen»,

schwärmt Manser vom Anlass, der unweit von Peking zur Austragung kommt.

Letztlich dienten diese Bergläufe aber nur als Test, ob die Entzündung im Fuss endgültig verheilt war, und als Renneinstimmung auf das grosse Saisonziel des 41-Jährigen: den Eiger Ultratrail über 101 Kilometer, mit nahrhafen 6700 Höhenmetern.

Über die Hälfte des Rennens an der Spitze

Manser nutzte die Zeit in China und absolvierte in den Bergen eine Art Höhentraining. Der Genuss blieb aber zuweilen auf der Strecke: «Leider fühlte ich mich aber oft sehr schlapp und müde. Dazu kam die ungewohnte Höhe», schildert er. Für sein grosses Ziel musste Manser jedoch trotz aller Widerstände weiter trainieren.

Am vorletzten Samstag war es dann so weit. Walter Manser konnte gut vorbereitet in Grindelwald an den Start gehen. Zurück in der Schweiz holte er sich mit schnellen kurzen Einheiten den letzten Schliff. Doch die Härte des Rennes bekam der Fontnaser gleich von Beginn weg zu spüren. Bei Rennhälfte waren die Abstände noch gering. Die ersten Zehn trennten nur zehn Minuten. Manser lief in der drei Mann starken Spitzengruppe.

«Bei mir machten sich jetzt aber auch die ersten Ermüdungserscheinungen bemerkbar», erzählt Manser. Bei seiner ersten Krise musste er den nachmaligen Sieger Jean-Philippe Tschumi aus Corbeyrier (Waadt) ziehen lassen. Manser hielt sich vorerst auf Platz zwei. Der dritte Läufer der ehemaligen Spitzengruppe fiel zurück.

«Ich habe dann meine Kräfte wiedergefunden und konnte konstant weiterlaufen»,

beschreibt der Wartauer Ultraläufer das Ende der Krise. Den zweiten Platz vermochte er aber dennoch nicht zu halten. Von hinten stürmte der Lette Andris Ronimoiss heran und liess Walter Manser stehen.


Über vier Minuten büsste er schliesslich auf den Letten ein. Sieger Tschumi kam fast 14 Minuten vor Manser ins Ziel, der in einer Schlusszeit von 11:52:30,2 Dritter wurde und auf den Viertplatzierten einen komfortablen Reserve von über 17 Minuten aufwies. Mit seiner Leistung am Eiger Ultratrail zeigte sich Manser «glücklich und mehr als zufrieden».

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