Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Spass beim Lesen.

Wahrnehmungen des Dazwischen im Museümli

Gut möglich, dass beim Künstler Peter Egli bei der zweiten von vier Museümli-Ausstellungen im 2019 Heimatgefühle aufkommen werden.
Peter Egli zeigt seine Werke im Buchser Museümli. (Bild: PD)

Peter Egli zeigt seine Werke im Buchser Museümli. (Bild: PD)

(pd/wo) Schliesslich wohnte der in Bischofszell aufgewachsene und heute in Zürich lebende Künstler vier Jahre lang in einer Wohngemeinschaft in Buchs, nämlich als er hier von 1997 bis 2001 seine Grafikerlehre absolvierte. Es folgten Anstellungen als Grafiker und Illustrator bei Jung von Matt in Zürich sowie Freicom in St. Gallen, bevor sich Peter Egli 2003 als freischaffender Grafiker, Illustrator und Foodstylist selbstständig machte.

Heute widmet er sich seinen Kunstprojekten, sofern er nicht für das Atelier Caran d’Ache als Kunstpädagoge, Art-Performer, Grafiker und Berater im In- und Ausland unterwegs ist.

Vielseitiger künstlerischer Lebenslauf

So vielseitig wie sein beruflicher Werdegang liest sich auch Eglis künstlerischer Lebenslauf: Was 1998 mit einer Street-Art-Performance in den Flumserbergen begann, setzte sich fort in Fotoserien, weiteren Street-Art-Performances und Graffitis in Südafrika, Kuala Lumpur, Baden oder Frauenfeld.

Eglis aktuelles Projekt beschäftigt sich mit den Wahrnehmungen des Dazwischen. «Verflüssigendes und zwischen Gegensätzen Oszillierendes sind dabei die ästhetischen Leitideen», verrät er. «Darüber hinaus faszinieren mich Bilder, die vor dem digitalen Zeitalter entstanden sind: Gemälde, die man zum Beispiel verstaubt in einem Brockenhaus entdeckt. Was erzählen sie? Wie lassen sich deren Aussagen durch Eingriffe verändern», fragt Peter Egli.

Museümli als inspirierender Ort

Die neu entstehenden Bilder nehmen einen Kontrapunkt zu Haltungen ein, welche sich an Vorstellungen ausrichten, die soziale Welt sei aus trennscharfen Bereichen aufgebaut.

Am Samstag, 29. Juni, sind seine jüngsten Werke unter dem Titel «Metamorphose» zu sehen. Das Museümli im Buchser Quartier Altendorf – für Peter Egli ein sehr schöner, heller und inspirierender Ort: «Man spürt sofort die besondere Energie in diesem kleinen Raum. Es ist der perfekte Mikrokosmos, um Kunst zu erleben», erklärt der Künstler abschliessend.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.