Vorsicht Feuergefahr: Beim Verbrennen eines Asthaufens geriet in Wildhaus eine Wiese in Brand

Am Mittwochnachmittag hat eine kurzzeitig unbeaufsichtigte Feuerstelle auf dem Steinrüti bei Wildhaus einen Wiesenbrand verursacht. Der Sachschaden beträgt rund 2000 Franken.

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Das Feuer breitete sich vom Asthaufen auf das trockene Wiesland aus.

Das Feuer breitete sich vom Asthaufen auf das trockene Wiesland aus.

Bild: Kantonspolizei

(wo) Ein 50-jähriger Landwirt zündete um zirka 15 Uhr einen Asthaufen auf einer Wiese am Waldrand an und verliess kurzzeitig die Brandstelle. Während seiner Abwesenheit geriet das Feuer ausser Kontrolle und breitete sich weiter auf Wiese und Waldrand aus.

Spaziergänger entdeckte das Feuer

Glücklicherweise bemerkte ein Spaziergänger den Brand und alarmierte die Feuerwehr.

Beim Eintreffen der Feuerwehr hatte der Landwirt bereits mit den Löscharbeiten begonnen und das Feuer wieder unter Kontrolle. Durch die ausgerückte Feuerwehr wurde sichergestellt, dass das Feuer komplett gelöscht war.

Feuerverbot im Werdenberger Wald, grosse Vorsicht geboten im Obertoggenburg und in Liechtenstein

Bereits am Mittwoch hat der Kanton St.Gallen in einer Medienmitteilung über die teils akute Trockenheit im Kanton St.Gallen und die daraus resultierende Waldbrandgefahr informiert.

In der Region Sarganserland-Werdenberg haben die Gemeinden ein Feuerverbot im Wald und in Waldesnähe erlassen, im Obertoggenburg und im Früstentum Liechtenstein ist Feuer im Wald und Waldesnähe nur mit Vorsichtsmassnahmen und höchstens in fest eingerichteten Feuerstellen erlaubt.

Mehr dazu unter: www.sg.ch/trockenheit

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Eva Wenaweser