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Von Weinberg zu Weinberg

Der erste Rebhüslitag mit Degustation von einheimischen Weinen erlebte am Samstag bei schönstem Wetter eine gelungene Premiere.
Hanspeter Thurnherr
Beim Rebhüsli der Familie Gabathuler unterhielt Sohn Simon die Gäste auf der Handorgel. (Bild: Hanspeter Thurnherr)

Beim Rebhüsli der Familie Gabathuler unterhielt Sohn Simon die Gäste auf der Handorgel. (Bild: Hanspeter Thurnherr)

Am Samstag lud der Weinbauverein Wartau die Bevölkerung zu einem Rundgang zu sieben Weinbergen an sechs Standorten ein. Die Winzer öffneten dabei ihre Rebhüsli und deren Umgebung zum gemütlichen Beisammensein. Das bot Gelegenheit, die vielfältigen Wartauer Weine zu degustieren und verschiedene Köstlichkeiten zu geniessen.

Die sieben Weinberge waren auf einem Rundweg in Form zweier Kreise oder einer liegenden Acht rund um die Ortschaft Gretschins angeordnet, sodass jeder Besucher sich seine eigene Tour zusammenstellen konnte. Und weil Wetterfrosch Jürg Zogg ebenfalls einer der sieben Winzer war, verwunderte das schöne Wetter kaum. So nahmen zahlreiche Gäste die Wanderung unter die Füsse und genossen das feste und flüssige Angebot der Winzer und ihrer vielen Helfer.

Abwechselnd «oben» und «unten»

Franz Gabathuler offerierte an der Burghalde neben Wartauer Burgunder, den eher weniger bekannten Blanc de noir, einen Weisswein aus blauen Trauben. Dabei wird der Traubensaft sofort nach dem Pressen abgesaugt in einem Spezialverfahren gekeltert. Der Verein Bürgerwingert, in dessen Weinberg der Schatten unter den Bäumen besonders begehrt war, verwöhnte die Besucher mit einer Weissweinsuppe aus ihrem Chardonnay. Silvio Tischhauser führte die Gäste gerne durch den Weinberg und erläuterte ihnen unter anderem, welche Tiere im Weinberg leben. Spannend war auch, zum Raclette zwei unterschiedlich gekelterte Wartauer Blauburgunder zu degustieren.

Auf dem Büel offerierte die Familie Gabathuler Gewürztraminer und Sauvignon blanc. Für Hungrige gab es verschiedenste Würste und für den süssen «Gluscht» Kuchen. Hier unterhielt Sohn Simon die Gäste zudem mit der Handorgel. Bei Käthi und Toni Spirig lockte, zusammen mit dem schönen Ausblick über die Landschaft, der Sauvignon blanc zu längerem Verweilen. Blauburgunder aus dem eigenen Weinberg gab es bei Hansjürg Lampert im Chappelli zu geniessen.

Genug Zeit für Geselligkeit

Der Rundweg war mit rund 75 Minuten Marschzeit berechnet. Doch viele Wanderer liessen sich an den einzelnen Stationen genug Zeit, um auch die Geselligkeit zu pflegen.

Wie Mitorganisator Louis Moser sagte, soll der Rebhüslitag in Zukunft jährlich abwechselnd in den beiden Wartauer Rebbaugebieten stattfinden. Nach Gretschins-Oberschan in diesem Jahr ist 2019 also Azmoos-Trübbach an der Reihe. Die Premiere jedenfalls ist ausgezeichnet gelungen.

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