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Von Enten, Adlern und einem Diplom

Region  Acht Frauen und ein Mann erhielten am Donnerstag in Sargans das Diplom als Pflegefachfrau und -mann HF. Sie haben den anspruchsvollen Abschluss in zwei Jahren geschafft.

Im September 2016 startete die verkürzte Ausbildung zur Pflegefachfrau, zum Pflegefachmann Höhere Fachschule HF. Neun Personen schlossen nun am Berufs- und Weiterbildungszentrum Sarganserland BZSL erfolgreich ab. Wie Rektor Franz Anrig erklärte, erfordert die Ausbildung viel Arbeit und Einsatz. Für die Unterschrift auf den Diplomen werde deshalb jeweils der schöne Füllfederhalter hervorgeholt, so Franz Anrig. In den zwei Jahren seien Krisen überstanden und Hürden überwunden worden, meinte Werni Wildhaber, Abteilungsleiter Gesundheit. Für das Diplom sei der Glaube an sich selber und die eigene Wirksamkeit nötig gewesen. Er sprach davon, dass der Begriff Schicksal im Normalfall negativ behaftet sei. Es gebe aber auch ein gutes Schicksal.

Eine Sonnenblume als Symbol

Mit Bildern und Filmbeiträgen über die letzten beiden Jahre blickte die Klasse auf sehr witzige Art und Weise zurück. Gezeigt wurde, dass neben viel Arbeit auch der Spass nicht zu kurz kam. Edith Wohlfender, Geschäftsleiterin des Schweizerischen Berufsverbands der Pflegefachleute SBK St. Gallen, Appenzell und Thurgau überbrachte den Diplomanden eine Sonnenblume mit Sonnenbrille. Diese Blume drücke Freude aus und die Kerne seien wahre Energiespender. Energie, welche im Pflegeberuf sehr viel gebraucht werde.

Die Diplomrede hielt Stefanie Entner, Berufsfachschullehrerin HF Pflege. Sie ging auf das Motto der Klasse «Ente gut – alles gut» ein. Wie die Familie der Entenvögel die artenreichste aus der Ordnung der Gänsevögel sei, gehören die Diplomanden zur Gattung der professionellen Pflegefachleute. Die Verbreitung sei in Spitälern, Psychiatrischen Kliniken oder Alters- und Pflegeheimen. Die speziellen Eigenschaften der Gattung Pflegefachleute seien ihre Kommunikations- und Teamfähigkeit, das Verantwortungsbewusstsein, die psychische und physische Belastbarkeit und ihr Reflektieren. Der Unterschied zwischen einer Ente und einem Adler ist die Perspektive, aus der heraus sie die Welt, die Probleme und die Chancen betrachten. Probleme könnten als unüberwindlich und blockierend angesehen werden oder aus der Perspektive des Adlers als Chance, über sich hinauszuwachsen.

Das verdiente Diplom könnten die neun Personen von Berufsfachschullehrer Uwe Türke und Patrik Oberholzer, Ausbildungsverantwortlicher der Psychiatrischen Dienste Süd entgegennehmen. (mr)

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