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Vom Werkstoff Holz geprägt

Buchs  Der erste Zimmerleute-Jahrgang mit dem Abschluss nach vier Jahren ist diplomiert. Das wurde am BZB gefeiert.
Adi Lippuner
Marco Götte, Wildhaus; Philip Hagmann, Haag; Jan Weber, Sennwald; Florin Strässle, Sax; Jon Ashley, Sevelen Sammy Shabati, Buchs und Arijan Bellaqa (von links) gehören zum ersten Jahrgang der Zimmerleute mit vierjähriger Ausbildung. (Bild: Adi Lippuner)

Marco Götte, Wildhaus; Philip Hagmann, Haag; Jan Weber, Sennwald; Florin Strässle, Sax; Jon Ashley, Sevelen Sammy Shabati, Buchs und Arijan Bellaqa (von links) gehören zum ersten Jahrgang der Zimmerleute mit vierjähriger Ausbildung. (Bild: Adi Lippuner)

24 junge Männer und eine Frau durften am vergangenen Freitagabend das eidgenössische Fähigkeitszeugnis als Zimmermann/Zimmerin EFZ entgegen nehmen. Den Tag der Freude, nach Abschluss der vierjährigen Lehrzeit, feierten die jungen Leute zusammen mit den Lehrmeistern, ihren Freunden und den Fachlehrpersonen. Für Beni Heeb, Rektor am Berufs- und Weiterbildungszentrum Buchs (BZB), ist der Charakter eines Menschen eng mit dem Beruf verbunden. So attestiert er den Zimmerleuten Druckfestigkeit, teilweise auch Härte, Elastizität, hohe Festigkeit und Beständigkeit.

«Ich nehme Zimmerleute als genau, vielseitig, beweglich und offen war. Zudem bewundere ich ihr räumliches Vorstellungsvermögen. Zimmerleute sind so vielfältig wie der Baustoff Holz, sie sind vom Holz geprägt.» Im Namen von Holzbau Schweiz gratulierte Josef Steiger, Sektionspräsident des Kantons St. Gallen, den Berufsleuten für das erreichte Ziel. Ihr seid als Erste in den Genuss der vierjährigen Berufslehre gekommen. Die neu strukturierte Ausbildung hat alle gefordert, die Lernenden, aber auch die Lehrer und Ausbildner. Die neue Form wird sich sicher noch weiter entwickeln und verändern, ihr habt Pionierarbeit geleistet.»

Lehre und Arbeit als Privileg

Mit der Ausbildung sei, so Josef Steiger, ein Fundament gelegt worden. «Eine abgeschlossene Berufslehre und Arbeit zu haben, ist ein Privileg. Arbeit bringt uns, nebst einem regelmässigen Einkommen, auch soziale Integration, Herausforderung, Anerkennung und Befriedigung. Der Sektionspräsident von Holzbau Schweiz ermunterte die jungen Berufsleute, ihrer Branche treu zu bleiben, sich nicht auf den Lorbeeren auszuruhen, und die Weiterbildungsmöglichkeiten, welche der Verband biete, zu nutzen.

Mit dem Vergleich zweier völlig unterschiedlicher Menschen, dem Schriftsteller Hermann Hesse (1877 bis 1982) und dem Sänger und Komponist Stephan Remmler, geboren 1946, setzte Felix Schumacher, Lehrperson Berufskunde, einen ironischen Schlusspunkt unter den offiziellen Teil. «Hermann Hesse hat in seinem Gedicht ,Stufen’ blumige Worte und ausschweifende Sätze benutzt, lautet doch das Ende seines Gedichts ,Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne, der uns beschützt und der uns hilft, zu leben’.» Ganz anders Stephan Remmler, sein Fazit: «Alles hat ein Ende, nur die Wurst hat zwei.» Für die Berufsleute gehe nun ein vierjähriger Lebensabschnitt zu Ende, jeder Einzelne habe nun Zeit, sich für Neues bereit zu machen. Und für die Lehrkräfte beginne nach der Sommerpause ein neuer, vierjähriger Abschnitt, wieder mit jungen Menschen, die bis zur Abschlussprüfung begleitet werden.

Mehrere Absolventen aus dem Werdenberg

Von 26 Lernenden haben 25 die Abschlussprüfung bestanden, drei schwangen mit ihren guten Noten obenaus. Es sind dies: Raphael Locher, Oberriet und Benjamin Steiger, Kriessern, beide Note 5,1 und beide Lehrbetrieb Schönauer & Graf AG, Rebstein. Mit der Note fünf schloss Benedikt Hasler, Gamprin-Bendern, Lehrbetrieb Franz Hasler AG, ab.

Die Absolventen aus der W&O-Region Zimmerleute EFZ: John Ashley, Sevelen (Alpiger Holzbau AG, Sennwald); Arijan Bellaqa, Buchs (Lazzarini AG, Buchs); Marco Götte, Wildhaus (Götte-Bau GmbH, Stein); Philip Hagmann, Haag (Bernegger Holzbau AG, Grabs); Sammy Sharabati, Buch (Lazzarini AG, Buchs); Florin Strässle, Sax (A. Gantenbein Holzbau AG, Grabs); Jan Weber, Sennwald (Alpiger Holzbau AG, Sennwald).

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