Vom 7. bis 11.August gibt es zum 15.Mal Beachvolley im Vaduzer Städtle

Seit 2005 wird in Vaduz Sport auf sandigem Untergrund geboten. Auch dieses Jahr wieder – vom 7. bis 11. August. Weit über 10000 Beachvolleyball-Fans aus Liechtenstein und der Region danken es den Organisatoren jeweils mit ihrem Besuch in Vaduz.

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Top-Niveau bei Top-Organisation. Das Beachvolleyballturnier in Vaduz. (Bild: PD)

Top-Niveau bei Top-Organisation. Das Beachvolleyballturnier in Vaduz. (Bild: PD)

(pd) Vor 14 Jahren haben sich ein paar Volleyball-«Verrückte» aufgemacht, um den Zuschauerinnen und Zuschauern Freude und dem Sport eine Plattform zu bieten.

Attraktive Kombination aus Spitzensport und Party

In diesem Jahr ist vom 7. bis 11.August wieder die attraktive Kombination aus Beach- und Partystimmung sowie Spitzensport angesagt.

Das Engagement und die Faszination für Beachvolleyball in den letzten Jahren haben sich gelohnt: Dank konsequenter Aufbauarbeit zählt das Turnier heute auf viele langjährige Partner. Auch die internationalen Verbände bescheinigen den Vaduzer Organisatoren stets Topniveau:

«Wir sind sehr zufrieden mit dem Turnier in Vaduz. Jedes Jahr stellen wir weitere Fortschritte fest. Das Vaduzer Turnier gehört seit Jahren zu den Topturnieren. Auch von den Zuschauerzahlen her.»

Dies bekommen die Veranstalter regelmässig nach den Turnieren zu hören. Das Stadion bietet in der heutigen Form rund 1000 Zuschauern Platz und auch die Hospitality-Möglichkeiten wurden ausgebaut.

Teil der World Tour und Sprungbrett für Top-Shots

In den ersten Jahren war das Turnier bereits ein FIVB-Turnier, um dann per Entscheid des Welt- und Europa-Verbandes während mehr als zehn Jahren ein CEV-Beachvolleyball-Satellite-Turnier zu sein – also Teil der Europa-Tour der Beachvolleyballer. Seit 2018 und der Re-Integration der CEV-Turniere in die FIVB World Tour ist der Event in Vaduz wieder Teil der Welt-Tour und damit internationaler und interessanter für Teams aus der ganzen Welt.

Viele Teams, die in den letzten Jahren in Vaduz gespielt haben, sorgten in den kommenden Jahren für Furore auf der World Tour oder an Welt- und Europameisterschaften.

Auch Topteams spielten im Städtle

Einen Exploit par excellence schafften die Niederländer Brouwer/-Meeuwsen 2013: Sie gewannen 2011 und 2012 in Vaduz und wurden ein Jahr später Weltmeister. Auch die Schweizer Ausnahmekönner und Beachvolleyball-Pioniere Heyer/Heuscher (Europa- und Weltmeister, Olympia-Medaillengewinner) haben in Vaduz gespielt.

Das Heimturnier ist auch wichtig für die Teams aus Liechtenstein. So können wertvolle internationale Erfahrungen gesammelt werden. Das Herren-Duo Manuel Gahr und Maximilian von Deichmann ist schon fast Stammgast in Vaduz und wird auch dieses Jahr dabei sein. Bei den Frauen spielen wie schon letztes Jahr Ramona Kaiser und Laura Marxer.

Vaduz gehört mit der langjährigen ununterbrochenen Turniergeschichte zu den Ausnahmen auf der Turnier-Landkarte.

«Das Turnier macht einfach ganz viel Freude»

Ein Organisationskomitee von fünf bis zehn Personen sowie rund 150 freiwillige Helfer versuchen jedes Jahr erneut, einen Sportevent mit Strahlkraft für die ganze Region auf die Beine zu stellen – was ihnen glücklicherweise auch regelmässig gelingt.

Philippe Schürmann ist als Volleyball-Verrückter par excellence seit 2005 dabei und meint auch heute noch: «Zu sehen, wie positiv die Emotionen rund um den Event und auch das Feedback der Partner sind, freut mich jedes Jahr wieder. Das Turnier macht einfach ganz viel Freude.»

Trotzdem ist es bis heute kaum möglich, mit einem Event wie diesem Geld zu verdienen: «Mit einer schwarzen Null müssen wir jeweils gerade so zufrieden sein, obwohl wir in den letzten Jahren vieles optimiert haben», fasst er die wirtschaftliche Seite zusammen.