Virtueller Wettkampf durchgeführt
Videoübertragung und Mausklicks: Flöser Synchronschwimmerinnen traten zu einem speziellen Wettkampf an

Besondere Zeiten erfordern besondere Massnahmen. Die Region Ost führte ein virtuelles Kräftemessen durch. Jeder Schwimmklub tat dies im heimischen Hallenbad.

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Die Bewertung der Synchronschwimmerinnen fand zu Hause der Kampfrichter statt.

Die Bewertung der Synchronschwimmerinnen fand zu Hause der Kampfrichter statt.

Bild: PD

(pd) Nach einer langen Trainingsphase ohne Wettkämpfe waren sich Trainerinnen und Verantwortliche einig: Bis zu 20 Stunden Training pro Woche ohne Ziel – das geht nicht. Die Region Ost hat reagiert und Reglemente für den ersten virtuellen Wettkampf im Artistic Swimming erstellt.

Schwimmerinnen, Trainerinnen aber auch die Kampfrichter von Lugano Synchro, den Limmatnixen Zürich, des Schwimmclubs Limmattal und des Schwimmclubs Flös Buchs, machten sich für das Experiment bereit. Alle in ihrem eigenen Hallenbad notabene. Gestartet wurde in allen Kategorien von den kleinsten bis zu den Elite-Schwimmerinnen.

Per Mausklick die Figuren bewerten

Die Schwimmerinnen starteten nach Startreihenfolge in den entsprechenden Hallenbädern und wurden von den Videoverantwortlichen live gefilmt. Die Richter sassen daheim und konnten sich per Mausklick von Bad zu Bad schalten, um die Figuren zu bewerten. Alle waren in einem Zoom-Meeting vereint und wurden von der Schiedsrichterin Andrea Flühmann, von Teneriffa aus, angeleitet.

Flös-Trainerin Debbie Jütz resümiert: «Die Schwimmerinnen fühlten endlich wieder etwas Nervosität, obwohl es einem richtigen Wettkampf mit realen Mitbewerberinnen nicht gleichkam. Alle Verantwortlichen waren gespannt und umso erleichterter, dass alle technischen Hürden genommen werden konnten.» Head-Coach Susanna de Angelis ergänzt: «Ich war wirklich zufrieden mit den Leistungen. Positiv werte ich, dass sich meine Schwimmerinnen untereinander immer wieder unterschiedlich klassieren. Das bedeutet, dass alle besser werden.»

Weitere virtuelle Bewerbe werden geprüft

In der Schlussbesprechung war man sich einig, dass solche Standortbestimmungen, mit einigen Anpassungen, so durchgeführt werden können, solange es die Coronasituation nicht anders zulässt. Mit weiteren virtuellen Bewerben möchte man zudem prüfen, ob sich auf diese Weise auch nationale Meisterschaften durchführen lassen. Die Flöserinnen konnten mit guten bis sehr guten Leistungen überzeugen, von der kleinsten Novizin bis zur geübten Elite-Schwimmerin.

Platzierungen der Flöserinnen: Novizen: 6. Samira Kalberer. 15. Michelle Macorati. 17. Livia Wyss. 19. Catalina Grob. 20. Valerie Feuz. 21. Isabelle Macorati. 23. Dalilah Morales Insua. – J3: 1. Ilea Klauser. 6. Luisa Furlan. 7. Laila Dirks. 9. Jule-Marie Kirschbaum. 10. Monia Häusermann. 17. Kira Beck. Annina Senti. 25. Luisa Beggiato. 27. Mirjam Andamatten. – J2: 9. Carla Jäger. 12. Yael Lehner. 15. Luca Nagypal. 16. Rebecca Jütz. 17. Greta Kovac. 22. Melania Capozzi. – Elite: 1. Nadina Klauser. 2. Jessica Jütz. 3. Lejla Marxer. 4. Angelique Camenisch Torres. 5. Noemi Büchel. 6. Jael Hollenstein.