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Vielfalt von Handwerk bis Hightech wird unterschätzt

Am 14. und 15. September finden die Industrie-Tage Sennwald statt. Rund 8000 Besucher erwarten die Veranstalter. Zu Gast sein wird auch Regierungsrat Benedikt Würth.
Corinne Hanselmann
Margrit Hinterholzer, Peter Kindler, Franz With, Reinhard Frei und Rolf Domenig (von links) stehen hinter den Industrietagen. (Bild: Corinne Hanselmann)

Margrit Hinterholzer, Peter Kindler, Franz With, Reinhard Frei und Rolf Domenig (von links) stehen hinter den Industrietagen. (Bild: Corinne Hanselmann)

In den Sennwalder Industriegebieten Sennwalderau und Widdermoos sind über 30 Firmen ansässig, die eine grosse Vielfalt an Produkten – von Stühlen über Schuhe, Gemüse, Heizöl, Kunststoffteilen bis hin zu Bauten – und total über 4000 Arbeitsplätze bieten. Um diese «bis anhin zu wenig wahrgenommene Wirtschaftsperle der Ostschweiz» der Bevölkerung näherzubringen, organisiert ein OK rund um Initiant Reinhard Frei am Freitagnachmittag, 14., und Samstag, 15. September die Industrie-Tage Sennwald. 17 Industriebetriebe beteiligen sich. Zusätzlich ist der Gewerbe- und Industrieverein Sennwald (GIV) mit einem Gemeinschaftsstand involviert.

«Die Leistungsfähigkeit und Vielfältigkeit der in Sennwald angesiedelten Wirtschaft wird unterschätzt», sagte Franz With, OK-Mitglied und Vertreter der Kybun AG, anlässlich der Pressekonferenz vom Dienstag. «Wir wollen mit den Industrie-Tagen etwas in Gang setzen und eine aktive Vernetzung zwischen den Unternehmen fördern. Es soll der Region etwas bringen, das liegt uns sehr am Herzen.»

Podiumsdiskussion, Workshops und Lehrberufe

Für die Besucher bietet sich ein vielseitiges Programm. Am Freitagmittag, 14. September, ist die Begrüssung durch den St. Galler Regierungsrat Benedikt Würth geplant. Anschliessend findet eine Podiumsdiskussion mit prominenten Vertretern aus Politik und Wirtschaft statt. In den einzelnen Betrieben gibt es Führungen, Workshops und Info-Anlässe. «Wir haben die Betriebe zudem eingeladen, die Lehrberufe zu zeigen», informierte Margrit Hinterholzer vom OK. Schüler sollen am Anlass die Gelegenheit haben, sich von mindestens 20 verschiedenen Berufen ein Bild zu machen. Zwischen den Standorten verkehrt ein Shuttle-Dienst, für das leibliche Wohl ist mit einer Festwirtschaft auf dem Gelände der Sitag AG gesorgt und Kinder können sich in einem Hort verweilen, während sich die Eltern in den Firmen umsehen.

Der Gemeindepräsident Peter Kindler stellte die Gemeinde Sennwald, die den Anlass als Partner unterstützt, an der Pressekonferenz kurz vor. Mit Blick auf den tiefen Steuerfuss betonte er, dass die Industrie massgeblich daran beteiligt sei, dass es der Gemeinde so gut gehe.

Am GIV-Gemeinschaftsstand werden rund ein Dutzend Betriebe aus der Gemeinde, die verschiedensten Branchen angehören, ihre Leistungen präsentieren. «Wir möchten die Gelegenheit nutzen, um eine Brücke zu schlagen und das Gewerbe und die Industrie näher zusammenzubringen», so der GIV-Präsident Rolf Domenig. Die Rückmeldungen aus den Gewerbebetrieben seien sehr gut gewesen. Man freue sich, die Firmen der örtlichen Bevölkerung zu präsentieren, und könne hoffentlich auch neue Kunden gewinnen. Wie der Gemeinschaftsstand genau aufgebaut werden soll, wird derzeit geplant.

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