Viele gute Eindrücke aus Afrika heimgebracht

Ende Oktober besuchten die Geschwister Linus Schumacher, Grabs, und
Lydia Breu-Schumacher, Wangs, vom Verein Kinderheim St. Paul, Wangs,
das Heim in Nairobi.

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Lydia Breu-Schumacher und Linus Schumacher sind vom Kinderheim St. Paul in Nairobi begeistert. (Bild: PD)

Lydia Breu-Schumacher und Linus Schumacher sind vom Kinderheim St. Paul in Nairobi begeistert. (Bild: PD)

Auf der Farm wächst Gemüse in Hülle und Fülle. Dank der Bewässerung, welche der Verein mit Spenden finanzieren konnte, wächst sehr viel Gemüse. Dieses wird zum Eigengebrauch im Heim verwendet. Zusätzlich kann mehr als die Hälfte davon zu einem guten Preis verkauft werden. Gerade waren Bohnen an der Reihe. Nun wurde Knoblauch gepflanzt, der dann im Dezember gut verkauft werden kann. Die Direktorin konnte mit einem Exporteur einen Vertrag dazu abschliessen. Das Geld aus diesem Verkauf kommt den Kindern im Heim zugute. Man stelle sich vor, Knoblauch kann dann viermal im Jahr geerntet werden.

Projekte für die Zukunft und bürokratische Hürden

Die Besucher kamen mit einem guten Eindruck von den Kindern im Heim und von der Arbeit auf der Farm in die Schweiz zurück. Es stehen aber noch einige Projekte an, die den Kindern im Heim das Leben erleichtern und ihnen eine bessere Zukunft geben können. Seit 2007 unterstützt der Verein das Heim.

Neu müssen alle Kinder in Kenia für die Schule und anderes eine Geburtsurkunde besitzen. Doch im Heim wohnen viele Kinder, welche einfach ins Heim gebracht wurden, ohne Ausweise. Ältere Kinder aus dem Samburu sind nach Hause gereist, um solche Urkunden zu beschaffen. Nun sind die meisten Kinder nicht mehr ins Heim zurückgekehrt. Die Direktorin Jayne bedauert das und meint, wahrscheinlich wurden sie dort im Norden verheiratet. (pd)

Hinweis

Raiffeisenbank Sarganserland, CH 72 8128 1000 0076 8869 5, Konto 70-1012-8. Informationen unter www.kinderheimstpaul.com