Viel Vorfreude, Optimismus und Engagement für die Wiga 2021

Gestern erfolgte der Kick-off zum Jubiläum 40 Jahre Werdenberger Industrie- und Gewerbeausstellung (Wiga). Die Wiga 2021 erfährt starken Rückhalt beim regionalen Gewerbe und den Werdenberger Gemeinden.

Hanspeter Thurnherr
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Die Messeverantwortlichen und Vertreter des Gewerbes, der Gemeinden sowie des Lukashauses stellen sich coronakonform beim Wiga-Kick-off den Fotografen.

Die Messeverantwortlichen und Vertreter des Gewerbes, der Gemeinden sowie des Lukashauses stellen sich coronakonform beim Wiga-Kick-off den Fotografen.

Bild: Hanspeter Thurnherr

Der Startanlass zur nächsten Wiga, die vom 3. bis 5. sowie vom 8. bis 11. September 2021 ihre Türen öffnet, fand in der Kundenhalle der St. Galler Kantonalbank in Buchs statt. Diese unterstützt seit Jahren die Wiga und wird nun erste sogenannte Presenting-Partnerin. Die Wiga versteht dies als Geschenk zum 40. Geburtstag.

Messeleiter Georges Lüchinger

Messeleiter Georges Lüchinger

Bild: Urs Bucher

Wie Messeleiter Georges Lüchinger ausführte, fand 1981 die erste Wiga statt. Aber die Messetradition in Buchs sei deutlich älter. Bereits vor 98 Jahren habe es eine erste Gewerbeausstellung in Buchs gegeben. Verwaltungsratspräsident Hansjörg Lutzi sagte, man sei ohne konkrete Budgetzahlen und mit Zeitdruck in die Ausstellung 2019 gestartet und habe viel in die Infrastruktur investiert. Die Rückmeldungen zur Messe seien bei Ausstellern und Besuchern erfreulich ausgefallen.

Die Sonderausstellung widmet sich dem Lukashaus Grabs

Ein wichtiges Rückgrat der Messe ist die Werdenberger Wirtschaftsorganisation WWO. Wie deren Vorsitzender Päuli Kohler sagte, sei das Gewerbe der wichtigste Partner der Wiga. Gerade in Coronazeiten stünde das Gewerbe in der Pflicht, der Bevölkerung etwas zu bieten. Die Werdenberger Gemeinden ihrerseits verlängern die Leistungsvereinbarung für die Wiga 2012 und 2023 und engagieren sich sogar finanziell stärker als bisher. Ein Highlight der kommenden Wiga dürfte die Sonderschau des Lukashauses Grabs sein. Es feiert 2021 das 175-jährige Bestehen und wird sich mit seinem Sinnespfad vorstellen.

Die Vorfreude bei den Beteiligten ist gross.

Die Vorfreude bei den Beteiligten ist gross.

PD

Die Vorfreude und der Optimismus für die Werdenberger Industrie- und Gewerbeausstellung (Wiga) im kommenden Jahr sind bei den Messeverantwortlichen gross. Denn sie dürfen auf einen starken Rückhalt bei der Werdenberger Wirtschaftsorganisation (WWO), den sechs Werdenberger Gemeinden sowie dem langjährigen Partner Kantonalbank zählen. Die WWO repräsentiert die sechs Gewerbevereine im Werdenberg. Ihr Vorsitzender Päuli Kohler sagte beim gestrigen Wiga-Kick-off:

«Da wir an der Wiga beteiligt sind, können wir auch kritische Fragen und die Sicht des Gewerbes einbringen. Wir haben dadurch zusammen mit der Messeorganisation Schritte vorwärts gemacht. Wir sind auf dem richtigen Weg. Auch die Rückmeldungen unserer Mitglieder sind positiv.»
In einem knappen Jahr wird die nächste Werdenberger Industrie- und Gewerbeausstellung ihre Türen öffnen.

In einem knappen Jahr wird die nächste Werdenberger Industrie- und Gewerbeausstellung ihre Türen öffnen.

Corinne Hanselmann (Buchs, 7. September 2015)

«Die Stadt ist immer hinter der Wiga gestanden»

Der Grabser Gemeindepräsident und Wiga-Verwaltungsrat Niggi Lippuner sagte beim von Messeleiter Georges Lüchinger moderierten Medienanlass:

«Die Werdenberger Gemeinden unterstützen Sachen, welche der Region guttun. Die Wiga erfüllt dieses Kriterium. Sie ist wichtig für Gewerbe und Bevölkerung.»

Die Wiga-Verantwortlichen hätten Vertrauen geschaffen. Deshalb wollen die Gemeinden ihr finanzielles Engagement verstärken. Und: Die Leistungsvereinbarung mit der Wiga wird für 2021 und 2023 verlängert.

Auch der Buchser Stadtpräsident Daniel Buchs verdeutlichte:

«Die Stadt ist immer hinter der Wiga gestanden.»

Auch deshalb beteilige sich auch Buchs am stärkeren finanziellen Engagement der Gemeinden.

Das Engagement der St.Galler Kantonalbank als sogenannter Presenting-Partner begründete der Buchser Niederlassungsleiter Karl Pareth mit den Worten:

«Wir wollen Plattformen wie die Wiga nutzen, um mit den Kunden in Kontakt zu kommen. Denn wir wollen auch eine KMU-Bank sein.»

Es sei für die Bank wichtig, an einem Messestand Präsenz zu zeigen und trotz digitaler Transformation auch physisch mit Menschen vor Ort zu sein. Die KB werde sich auch im Unterhaltungsteil der Wiga zeigen.

2021 wird die Wiga wieder für Unterhaltung sorgen.

2021 wird die Wiga wieder für Unterhaltung sorgen.

Viel Investitionen für bessere Qualität getätigt

Dieses vielseitige Engagement freut am gestrigen Anlass insbesondere auch den Verwaltungsratspräsidenten Hansjörg Lutzi. Dieses Engagement habe sich schon bei der vergangenen Ausstellung gezeigt. Trotz einer kurzen Vorbereitungszeit, bedingt durch die Turbulenzen und die Neuausrichtung der Wiga, hätten sich viele Aussteller zum Mitmachen entschlossen.

«Die Aussteller und die Besucher haben sich zufrieden gezeigt. Aber finanziell ist es herausfordernd. Eine Regel sagt, es brauche drei Jahre, bis man wieder ausgeglichen abschliesst.»

Denn man habe viel in die Verbesserung der Infrastruktur, insbesondere bei der Beschallung und dem Abwassersystem, investiert, um eine gute Ausstellungsqualität zu erreichen.

Freuen dürfen sich die Messebesucher auf die Sonderausstellung des Lukashauses. Es feiert 2021 sein 175-Jahr-Jubiläum und präsentiert sich dabei mit dem Sinnespfad. Er zeigt die Vielfalt unserer Sinne und erzählt die wichtige Geschichte der Pädagogik und Pflege. «Wichtig ist dabei die Haltung – nicht nur die physische, sondern auch die psychische. Jeder Mensch braucht eine innere Haltung, in der Begleitung. Darüber erzählt die Ausstellung», erklärte Simone Grabher, Leiterin der LandschaftsSINNfonie im Lukashaus, vor den Anwesenden.