Neue Schule in Kenia innert vier Wochen aufgebaut

Das Hilfswerk Kinderheim St. Paul der Geschwister Lydia und Linus Schumacher aus Grabs unterstützt dringend notwendige Sanierungsarbeiten in Kenia.

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Zufrieden mit Entwicklung: Lydia und Linus Schumacher. (Bild: PD)

Zufrieden mit Entwicklung: Lydia und Linus Schumacher. (Bild: PD)

(pd) Wiederum hatten Lydia Breu-Schumacher und Linus Schumacher vom Verein Kinderheim St. Paul, Kenia besucht, um Verschiedenes zu sehen und zu besprechen. In Kenia geht es dem Winter entgegen, es wird also kühl und regnerisch. So kann man sich die vorher staubigen, jetzt glitschigen Strassen gut vorstellen.

Berufsausbildung wie in der Schweiz existiert in Kenia nicht

Sie besuchten das Kinderheim und die Farm. Im Kinderheim läuft es sehr gut, die neue Küche funktioniert. Die Kinder sind zufrieden und glücklich. Immer noch sehr schwierig ist es, eine Beschäftigung für die Jugendlichen nach der Schulzeit zu finden. Dies vor allem für die jungen Burschen. Eine Berufsausbildung wie wir diese kennen, existiert in Kenia nicht. Treffen und ein Netzwerk mit interessanten Personen konnten weiterhelfen, wie Linus Schumacher berichtet. Auf der Farm gedeiht und wächst es dank der Bewässerung sehr prächtig. Im Moment werden Zwiebeln, Knoblauch, Lauch und Bohnen gepflanzt.

Es musste umgehend eine neue Lösung her

Der Verein Kinderheim St. Paul hatte vorgesehen, die dringend notwendigen Sanierungsarbeiten der bisher vom Heim benutzen Schulanlagen zu unterstützen. Bei den Abklärungen stellte sich jedoch heraus, dass das Grundstück, auf welchem die Gebäude stehen, nicht Eigentum des Heims ist und in Zukunft dem Heim nicht mehr zur Verfügung steht. Es musste umgehend nach einer neuen Lösung gesucht werden. Was bei uns Jahre dauern würde, konnte in Kenia innert kurzer Zeit geregelt werden.

Schule mit elf Klassenzimmern in vier Wochen

In der Nähe des Standortes der bisherigen Schulanlagen konnte eine genügend grosse Bauparzelle gefunden werden, auf welcher innerhalb kurzer Zeit neue Schulanlagen erstellt wurden. Linus Schumacher schreibt dazu: «Gestern besuchten wir die neue Schule. Sehr eindrücklich, wirklich. In einem Land, in dem die Dinge eher langsam gehen, innerhalb vier Wochen eine Schule mit elf Klassenzimmern bereitzustellen, das braucht Einsatz. Natürlich ist noch nicht alles fertig. Die Isolation und die elektrischen Installationen fehlen noch. Aber es läuft mit 91 Kindern.» Die neuen Anlagen entsprechen zwar nicht unbedingt Schweizer Vorstellungen, aber ein Schulhaus steht.

Mit Spenden werden nur Projekte unterstützt, die den Kindern zu Gute kommen. Administrative Kosten gibt es beim Hilfswerk Kinderheim St. Paul der Geschwister Schumacher keine. Das wird alles persönlich übernommen. Alles Geld kommt direkt dem Heim und den dazugehörigen Anlagen zu Gute. 

Hinweis
Raiffeisenbank Sarganserland, Kinderheim St. Paul CH72 8128 1000 0076 8869 5, Konto 70-1012-8.