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Verkehrsverein Gams realisiert beim Spielplatz Madrusa Hinweistafeln «Freiwillig Tempo 30»

Die gegenseitige Rücksichtnahme aller Verkehrsteilnehmer und eine Verbesserung der Verkehrssicherheit sind das Ziel der vom Verkehrsverein auf einer Quartierstrasse lancierten Massnahme.
Thomas Schwizer
Melina und Dario hoffen zusammen mit ihren Eltern Patricia und Marco Vögel und Verkehrsvereins-Präsident Arnold Rossi (rechts), dass die Hinweistafeln «Freiwillig-Tempo 30» Autolenker zu rücksichtsvollem Verhalten auf der Wohnstrasse motivieren. (Bild: Thomas Schwizer)

Melina und Dario hoffen zusammen mit ihren Eltern Patricia und Marco Vögel und Verkehrsvereins-Präsident Arnold Rossi (rechts), dass die Hinweistafeln «Freiwillig-Tempo 30» Autolenker zu rücksichtsvollem Verhalten auf der Wohnstrasse motivieren. (Bild: Thomas Schwizer)

Am Mittwochabend folgten trotz nasser und kühler Witterung zahlreiche Anwohner des Gebietes Madrusa der Einladung des Verkehrsvereins zu einem Apéro. Sie zeigten damit ihre Unterstützung für eine Massnahme, mit der dieser Verein einen Beitrag zur Verkehrssicherheit beim Spielplatz Madrusa leisten will.

Passend zum Massnahmenplan der Gemeinde Gams

Am Apéro wurde das Montieren von zwei Hinweistafeln «gefeiert», mit denen die Verkehrsteilnehmer zum freiwilligen Tempo 30 aufgerufen werden – offiziell gilt 50 als Höchstgeschwindigkeit.

Auf Anregung aus der Bevölkerung hat der Verkehrsverein die Initiative für «Freiwillig Tempo 30» ergriffen, erklärt dessen Präsident Arnold Rossi gegenüber dem W&O. Das passe zum Massnahmenplan des Fuss- und Veloverkehrskonzeptes der Gemeinde, das in allen Gamser Quartieren Tempo 30 vorsieht. Bereits zur Prüfung bei der Kantonspolizei eingereicht hat sie die offizielle 30er-Signalisation für das «Pilot-Gebiet» Gasenzen.

«Alle sollen aufeinander Rücksicht nehmen»

Arnold Rossi sagte beim Apéro, dass eine kleine Entschleunigung für alle gut sei. Die neu installierten Hinweistafeln sollen Autolenker, Velofahrer und Fussgänger dazu motivieren, gegenseitig Rücksicht zu nehmen. Sie sollen auf die besondere Gefahr von spielenden Kindern beim Spielplatz aufmerksam machen.

Mit der nun umgesetzten Massnahme will der Verkehrsvereins einen Beitrag für eine lebenswerte und schöne Gemeinde leisten, stellte Rossi fest.

Er bedankte sich bei der Gemeinde Gams für das Einverständnis und für das Aufstellen der vom Verein hergestellten Hinweistafeln. Eine Wortmeldung, welche die Parksituation bei der Nutzungsänderung einer Liegenschaft kritisierte, machte deutlich, dass die Verkehrssicherheit die Bevölkerung beschäftigt.

Anwohner schenkten den Spielplatz der Gemeinde

Der Gemeinde geschenkt Der Spielplatz Madrusa ist im Rahmen der Wohnüberbauung in diesem Gebiet entstanden. Die IG Madrusa hat damals auf einer Restparzelle von gut 300 Quadratmetern, die sich wegen der Grundstückform nicht für eine Bebauung eignet, diesen Spielplatz realisiert. Vorerst sorgten die Anwohner auch für den Unterhalt des Spielplatzes. Später bot die IG Madrusa der Gemeinde an, ihr die Parzelle mit dem Spielplatz zu schenken – mit der Verpflichtung, ihn zu erhalten. Den Hintergrund bildete einerseits der Aufwand für den Unterhalt, andererseits die Haftungsfrage, wie Anwohner Bernhard Riederer schildert. Im Dezember 2004 hat der Gemeinderat den Spielplatz übernommen und sorgt seither für dessen Instandhaltung. Der Spielplatz wird heute nicht nur von Kindern aus diesem Wohngebiet, sondern auch von solchen aus anderen Gamser Gebieten genutzt, stellen Anwohner fest.

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