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Verein Liechtenstein Werdenberg überreicht Förderpreis an «üsers Spital Grabs»

Der dritte Preisträger des Rhibrugg-Förderpreises im Bereich Wirtschaft ist das Spital Grabs. Am Donnerstagmittag überreichte der Verein Liechtenstein Werdenberg (VLW) die Auszeichnung, eine Figur von Künstler Walter B.Probst, am ersten VWL-Stammtisch an der Wiga.
Thomas Schwizer
Der Buchser Stadtpräsident Daniel Gut, Stefan Lichtensteiger und Yves Crippa vom Spital Grabs, Künstler Walter B.Probst und Ivan Schurte, Präsident des Vereins Liechtenstein Werdenberg. (Bild: Thomas Schwizer)

Der Buchser Stadtpräsident Daniel Gut, Stefan Lichtensteiger und Yves Crippa vom Spital Grabs, Künstler Walter B.Probst und Ivan Schurte, Präsident des Vereins Liechtenstein Werdenberg. (Bild: Thomas Schwizer)

Der Rhibrugg-Förderpreis geht alle zwei Jahre an Institutionen, die sich für die Verbindung zwischen Liechtenstein und Werdenberg stark machen. Diesmal stand die dritte Auszeichnung im Bereich Wirtschaft auf dem Programm.

Das Spital Grabs wurde 1907 eröffnet und 1911 zum kantonalen Spital erhoben. Anfang April 1970 trat das Kooperationsabkommen zwischen dem Fürstentum Liechtenstein und dem Kanton St.Gallen in Kraft. Aktuell macht der Spitalneubau rasche Fortschritte.

Eine brückenbauende Tätigkeit

Vereinspräsident Ivan Schurte begründete die Preisverleihung an das Spital Grabs mit dessen Wirkung und Tätigkeit als Brückenbauer. Es trage dazu bei, dass es der Wirtschaft und den Mitarbeitenden gut gehe. Schurte zeigte auf, dass insgesamt 428 Mitarbeitende das Spital Grabs tragen, davon sind 87 Ärzte und 275 Mitarbeitende in der Pflege.

Im Jahr 2018 wurden im Spital Grabs 8762 Personen stationär behandelt, davon stammen 2458 aus dem Fürstentum Liechtenstein. 10382 von 39531 ambulanten Behandlungen an diesem Spital entfielen im letzten Jahr ebenfalls auf Liechtensteinerinnen und Liechtensteiner.

Preis für «üsers Spital Grabs»

Zudem verwies Ivan Schurte darauf, dass die meisten Liechtensteinerinnen und Liechtensteiner im Spital Grabs das Licht der Welt erblicken würden.

Chefarzt Yves Crippa mit der Symbol-Figur als individueller Preis für das Spital Grabs und Vereinspräsident Ivan Schurte.

Chefarzt Yves Crippa mit der Symbol-Figur als individueller Preis für das Spital Grabs und Vereinspräsident Ivan Schurte.

Auf Basis dieser Wirkung auf beiden Seiten des Rheins sprach Schurte im Namen des Vorstands, der den Preis verliehen hat, von «üsers Spital Grabs».

Eine Auszeichnung für humanitäres Wirken

Yves Crippa, Chefarzt und Leiter Innere Medizin in Grabs, nahm den Preis entgegen und bedankte sich bei allen ehemaligen und aktuellen Mitarbeitenden, die sich diesen Preis verdienten, wie er betonte.

Gerade auch in einer Zeit des raschen technologischen und medizinischen Fortschritts sei es wesentlich, dass der Mensch als Individuum mit seinem persönlichen Umfeld im Zentrum bleiben müsse, betonte Crippa.

Dieser humanitäre Aspekt bilde im Speziellen - neben der Verbindung zwischen Liechtenstein und Werdenberg - die Basis für die Auszeichnung für das Spital Grabs, betonte Schurte.

Kein Zusammenhang mit Spitaldiskussion

Auf Anfrage des W&O betonte Ivan Schurte, dass der Rhibruggpreis an das Spital Grabs keinerlei Zusammenhang mit der aktuellen Spitaldiskussion beidseits des Rheins habe.

Für die Jury habe das emotionale Wirken im Team für die Menschen sowohl in Liechtenstein als auch in Werdenberg, in der Vergangenheit und heute, den Ausschlag für die Verleihung gegeben. Der Preis habe für den Verein Liechtenstein Werdenberg keinerlei politische oder gesellschaftliche Botschaft.

Zusammenarbeit hat beidseits des Rheins Fortschritte gebracht

Zuvor hatte der Buchser Stadtpräsident Daniel Gut am ersten Stammtisch des Vereins Werdenberg Liechtenstein an der Wiga gezeigt, wie in dieser Region beidseits des Rheins die Zusammenarbeit in den letzten Jahren wesentliche Fortschritte gemacht haben.

Dazu habe vor allem auch die Agglomeration Werdenberg-Liechtenstein beigetragen, die gemeinsam bereits mehrere grenzüberschreitende Projekte verwirklicht habe, von der Liechtenstein und das Werdenberg gleichermassen profitieren würden. Weitere Projekte im beiderseitigen Interesse würden gemeinsam vorangetrieben und weiter entwickelt.

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