Velofahrer prallt auf der Rheinbrücke Buchs–Schaan seitlich in einen Linienbus und wird verletzt

Am Dienstagabend, kurz vor 17.30 Uhr, ist auf der Rheinbrücke ein Velofahrer verletzt worden, weil er seitlich mit einem Linienbus touchierte. Er geriet vom Trottoir auf die Fahrspur, als der Bus vorbeifuhr.

Thomas Schwizer
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Wegen einer Baustelle ist der nutzbare Teil der Rheinbrücke verengt. Der Radfahrer ist, anders als auf diesem Foto, auf dem Trottoir rechts gefahren und unvemittelt von dort auf die Strasse geraten, auf welcher der Bus fuhr.

Wegen einer Baustelle ist der nutzbare Teil der Rheinbrücke verengt. Der Radfahrer ist, anders als auf diesem Foto, auf dem Trottoir rechts gefahren und unvemittelt von dort auf die Strasse geraten, auf welcher der Bus fuhr.

Bild: Thomas Schwizer

(wo) Ein 29-jähriger Mann fuhr mit seinem Velo im verengten Baustellenbereich von Buchs her in Richtung Schaan auf dem Trottoir, das mit einer durchgehenden orangen Sicherheitslinie von der Fahrbahn abgetrennt ist.

Gleichzeitig fuhr ein 44-jähriger Mann mit einem Linienbus auf der Fahrbahn in die gleiche Richtung über die Rheinbrücke.

Radfahrer fuhr unvermittelt vom Trottoir auf die Fahrbahn

Im gleichen Moment, in welchem der Bus am Velofahrer vorbei fuhr, schwenkte dieser aus bisher ungeklärten Gründen vom Trottoir in die Fahrbahn, auf welcher der Bus korrekt fuhr.

Deshalb touchierte der Radfahrer den Bus und stürzte. Er wurde mit leichten Verletzungen von der Rettung ins Spital gebracht. Dies teilte die Polizei auf Anfrage des W&O mit.

Ausnahmsweise dürfen Velos auf der Brücke das Trottoir benutzen

Grundsätzlich ist es verboten, mit einem Velo auf dem Trottoir zu fahren. Die aktuelle Langzeitbaustelle auf der Rheinbrücke Buchs–Schaan mit den eingeengten Platzverhältnissen bildet aber gemäss der Kantonspolizei eine Ausnahme.

Sie toleriert grundsätzlich bei engen, gefährlichen Stellen eine Ausnahme, wenn der Velofahrer den Fussgängern den Vortritt gewährt. Im Fall der Rheinbrücke werde die Nutzung des Trottoirs durch Radfahrer derzeit erlaubt. «Sie werden in diesem speziellen Fall bei den aktuellen Verhältnissen nicht gebüsst», sagt Polizeisprecher Pascal Häderli gegenüber dem W&O.