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Unterführung konkretisiert sich

Lange war es still um die von vielen Burgerauern seit Jahren herbeigesehnte SBB-Unterführung. Nun nimmt das Projekt aber wieder Fahrt auf, im Februar 2019 soll darüber an der Urne abgestimmt werden.
Heini Schwendener
Die beiden Bahnübergänge von Räfis-Burgerau sind täglich mehr als 150 Mal geschlossen. Das verärgert Anwohner und Gewerbebetriebe. Eine Lösung des Problems rückt aber näher. (Bild: Heini Schwendener)

Die beiden Bahnübergänge von Räfis-Burgerau sind täglich mehr als 150 Mal geschlossen. Das verärgert Anwohner und Gewerbebetriebe. Eine Lösung des Problems rückt aber näher. (Bild: Heini Schwendener)

Die tägliche Warterei an den beiden SBB-Barrieren von Räfis-Burgerau nervt die Anwohner ganz gewaltig, und das seit langem. In den Jahren 2010 und 2011 stand das Thema weit oben auf der Traktandenliste der Gemeinde. Damals passierten täglich rund 160 Züge die Station Räfis-Burgerau, die es inzwischen nicht mehr gibt. Studien kamen zum Schluss, dass eine Unterführung auf Höhe des Narzissenweges das Barrieren-Problem lösen könnte.

Gemeindepräsident Daniel Gut dämpfte die Erwartungen der Anwohnerschaft schon damals: Eine Unterführung könne vernünftigerweise erst zusammen mit dem geplanten Doppelspurausbau der SBB realisiert werden.

Urnenabstimmung ist im Februar 2019 vorgesehen

Der Zeitpunkt des Doppelspurausbaus lag damals noch in den Sternen, 15 Jahre des Wartens stellte Gut den Burgerauerinnen und Burgerauern in Aussicht. Im August 2017 sagte Daniel Gut, inzwischen Stadtpräsident, die SBB-Doppelspur werde wohl erst 2025 in Betrieb genommen.

Den jüngsten Mitteilungen der Stadt Buchs kann entnommen werden, dass es nun offenbar doch etwas schneller vorwärtsgeht. Der Terminplan sieht neu vor, dass dem Stadtrat Buchs bis Oktober dieses Jahres das Gutachten für die Abstimmung über den Planungs- und Baukredit für die Unterführung Räfis-Burgerau zu unterbreiten ist. Die Urnenabstimmung ist am 10. Februar 2019 vorgesehen. Jürg Ragettli, der Leiter der Buchser Bauverwaltung, sagt, der nächste wichtige Schritt sei nun, mit den Anstössern der geplanten Unterführung die notwendigen Gespräche zu führen.

Bahnunterführung Räfis-Burgerau

Auch wenn die Planung zwischenzeitlich einmal geruht hatte, blieb die Stadt nicht untätig. Über die Bühne ging etwa der Landerwerb. Im Mai dieses Jahres wurde ein Nachtragskredit für die Erschliessung Burgerau in der Höhe von 94270 Franken dem fakultativen Referendum unterstellt. Es wurde nicht ergriffen. Der Planungskredit von 200000 Franken, den die Bürgerschaft mit dem Budget 2013 genehmigt hatte, reichte nicht mehr, weil unter anderem damit auch die Aufwendungen der SBB für dieses Projekt zu begleichen sind.

Die Kosten stehen im Herbst fest

Die Planer der Unterführung können inzwischen auf die Erfahrungen mit den Grundwasserständen der beiden Grossbaustellen Schulhaus Räfis und Räfiser Feld zurückgreifen. Diese werden in das Gutachten für die Abstimmung einfliessen, das nun unter Hochdruck erarbeitet wird.

Wie viel die Erschliessung Burgerau letztlich kostet, wird das Gutachten zeigen. Vermutlich mehr als die 4,5 Millionen Franken, die im Jahr 2011 einmal genannt worden sind.

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