Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Spass beim Lesen.

Unihockeyclub Rangers Grabs-Werdenberg holt den ersten Punkt

Grabs-Werdenberg unterlag zwar Appenzell, aber erst nach Verlängerung. Endlich kam der erste Zähler aufs Konto.
Michael Vetsch
Mit viel Engagement holt Grabs-Werdenberg endlich den ersten Saisonpunkt. (Bild: Michael Vetsch)

Mit viel Engagement holt Grabs-Werdenberg endlich den ersten Saisonpunkt. (Bild: Michael Vetsch)

Nach sechs ausgetragenen Spielen der 2.-Liga-Meisterschaft stand der UHC Rangers Grabs-Werdenberg punktelos auf dem letzten Platz. Mit dem UH Appenzell erwartete man am Wochenende jedoch einen Gegner aus derselben Tabellenregion – und ging dem Spiel dementsprechend zuversichtlich entgegen.

Diese Zuversicht, welche die Rangers in Spiel sieben, auf der Suche nach Punkten, ausstrahlten, machte sich bereits in der ersten Spielminute bemerkbar. Nach einem ersten guten Angriff konnte das Heimteam mit Adrian Altherr aus einer Freistosssituation gleich schon Profit schlagen und zum ersten Mal in Führung geraten.

Grabser Führungen hielten nicht lange

«Wir liessen uns vom schnellen Treffer etwas blenden, schalten einen halben Gang zurück und werden postwendend bestraft», analysiert der Grabser Coach, Tobias Frehner, die Startminuten und fügt an: «Kurz darauf kamen wir durch Andrin Vetsch jedoch zu unserer zweiten Führung – wir bekamen also eine zweite Chance.» Doch auch dieses Mal wollte es den Grabsern nicht gelingen, den erneuten Ausgleichstreffer der Gegner zu verhindern. Kurz vor Ende des ersten Spielabschnitts fasste sich Andreas Tischhauser noch einmal ein Herz und versuchte den Ball gleich mehrfach hintereinander im Tor unterzubringen, doch scheiterte. Besser machte es kurz vor Drittelsende Sandro Schmid. Er sorgte dafür, dass die Rangers mit einer 3:2-Führung in die Pause gehen durften.

Zu Beginn des zweiten Drittels zeigte sich das Heimteam bestrebt, seinen vierten Treffer zu erzielen. Tischhauser, welcher kurz vor der Pause noch am Torhüter gescheitert war, konnte nun schon früh für das vierte Tor sorgen. Wenige Sekunden später hätte dann auch das fünfte Tor fallen können – doch es fiel eben nicht. In der Folge überliess man es weitgehend dem Gegner, das Spiel zu gestalten. Diese wussten den ihnen zugestandenen Platz und die Zeit auszunutzen und konnten bis Ende Drittel das Geschehen wieder ausgleichen.

Verlängerung mit einem Überzahltor erzwungen

Beim Stand von 4:4 ging es ins dritte Drittel. Der Spielstand änderte sich jedoch schnell. In der 42. Minute gingen die Gäste erstmals in Front. Es folgten chaotische Minuten. In dieser Zeit hätten sowohl die Grabser als auch die Appenzeller zu weiteren Torerfolgen kommen können, doch scheiterten sie beide an den Torumrandungen oder an den Torhütern. «Kurz vor Schluss bekamen wir noch die Möglichkeit, uns im Fünf-gegen-Drei zu versuchen. Da war uns allen klar: Wenn nicht jetzt, wann dann?» beschreibt Frehner die letzten Minuten vor Ende des Spiels und freute sich über den Ausgleichstreffer zum 5:5 durch Manuel Ottiger.

«Endlich haben wir den ersten Punkt geholt. Klar, wir verlieren in der Verlängerung nach einem schlechten Defensivverhalten – aber für mich zählt heute nur dieser erste Punkt, den wir mit Kampf und Einsatz nun in Grabs behalten können.»

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.