Unermüdlicher Einsatz für den Crossmintonverein: Sylvia Meier zum ersten Ehrenmitglied ernannt

Der junge Grabser Verein Rheinal-Speeders hatte an seiner Generalversammlung einen speziellen Höhepunkt. Auch sportlich läufts top: Drei Podestplätze an den Schweizer Meisterschaften.

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Präsident Emanuel Meier überreichte an der Generalversammlung dem ersten Ehrenmitglied des Vereins, Sylvia Meier, den verdienten Blumenstrauss.

Präsident Emanuel Meier überreichte an der Generalversammlung dem ersten Ehrenmitglied des Vereins, Sylvia Meier, den verdienten Blumenstrauss.

Bild: PD

(pd) Mit über einem halben Jahr Verspätung durfte der Grabser Verein Rheintal-Speeders endlich seine siebte Generalversammlung durchführen. Der Rückblick auf das Vereinsjahr 2019 wirkte unter diesen Umständen wie eine altbackene Chronik aus längst vergangenen Zeiten.

Präsident Emanuel Meier verstand es jedoch, die Vereinsmitglieder auf eine attraktive Zeitreise mitzunehmen. Mit vielen Bildern wurden die Aktivitäten der Werdenberger Crossmintongruppe und vor allem die sportlichen Wettkämpfe äusserst lebendig vorgetragen.

Die Berichterstattung von den zumeist erfolgreichen Teilnahmen an den Turnieren – zum Beispiel Medaillen an den Schweizer Meisterschaften und starken Leistungen an internationalen Wettkämpfen – passt bestens ins positiv verlaufene Jahr 2019. Denn erneut wurde die Zahl der Crossminton-Liebhaber in die Höhe geschraubt, (34 Mitglieder). Und dank eines ausgezeichneten Konzepts am selber durchgeführten Turnier Rheintal Open erwirtschafteten die Rheintal-Speeders einen Jahresgewinn von nahezu 2000 Franken.

Motivierte Vorbilder im Verein sein

Das Hauptthema der Generalversammlung waren allerdings Anpassungen in den Statuten. So wird nun die Bezeichnung Crossminton mit Nachdruck manifestiert. Zudem wird die Mitgliedschaft vereinfachter definiert: Es gibt nur noch Aktive und Passive. Wer sich noch nicht binden möchte, hat per sofort die Möglichkeit, eine Zehner-Trainingskarte zu lösen.

Neu in den Statuten ist auch ein Passus namens Motivationskatalog enthalten. So soll es zum guten Ton eines jeden Mitglieds gehören, sich von Trainings rechtzeitig abzumelden. Zudem soll sich jede und jeder Rheintal-Speeder während der Trainingszeiten verpflichtet fühlen, bei der Ausübung seines Sports durch Wortwahl und Auftreten eine Vorbildrolle einzunehmen – zumal an den Trainings auch Junioren teilnehmen.

Motivation im Training, im Match, aber auch bei Helferdiensten führen direkt zu zwei weiteren Neuerungen des Crossmintonvereins. So überrascht Präsident Meier die Anwesenden mit einem Sonderpreis an den Trainingsweltmeister. 2019 war dies Marc Beeler. Für die Ausmarchung im laufenden Vereinsjahr, so verrät Emanuel Meier, laufe derzeit ein Kopf-an-Kopf-Rennen um die Trainingskrone.

Bereits gefunden ist eine andere Nummer eins: Schon im siebten Jahr des Bestehens ist das erste Ehrenmitglied ernannt worden. Diese Ehre kam Sylvia Meier zu Teil. Ihr unermüdlicher Einsatz vor und während der Turniere, welche die Rheintal-Speeders durchgeführt haben, war jeweils ein wichtiges Mosaiksteinchen zum guten Gelingen eines Anlasses.

Viertes Jahr in Folge ein erster Platz

Einige Tage vor der Generalversammlung sorgte eine Delegation der Rheintal-Speeders an den Schweizer Meisterschaften in Aarau für Topleistungen, welche an der nächsten Versammlung des Vereins mit tosenden Applaus honoriert werden wird.

Zweiter Platz bei den Junioren: Ursin Sulser von den Rheintal-Speeders.

Zweiter Platz bei den Junioren: Ursin Sulser von den Rheintal-Speeders.

Bild: PD

Dabei kam es gar zu einer Premiere auf dem Siegerpodest. Mit Ursin Sulser erreichte erstmals ein Werdenberger Junior eine Klassierung unter den besten Drei. Im Finalspiel unterlag er dem an Nummer eins gesetzten Yannis Huckele (SBC Gekkos Aarau) mit 15:17 und 5:16.

Stefan Zedi und Emanuel Meier (von links) erreichten im Herren-Doppel den zweiten Platz.

Stefan Zedi und Emanuel Meier (von links) erreichten im Herren-Doppel den zweiten Platz.

Bild: PD

Einen weiteren zweiten Platz an den Titelkämpfen erreichte Emanuel Meier zusammen mit Stefan Zedi (SBC Luzern) im Herren-Doppel. Im Finalspiel musste man sich Ivo Junker/Severin Wirth (Sunspeeder Kreuzlingen) klar mit 3:16 und 4:16 geschlagen geben.

Nicht zum ersten Mal die Nummer eins des Landes: Anja Meier (dritte von rechts) wurde zusammen mit Salome Weiss Schweizer Meisterin im Damen-Doppel.

Nicht zum ersten Mal die Nummer eins des Landes: Anja Meier (dritte von rechts) wurde zusammen mit Salome Weiss Schweizer Meisterin im Damen-Doppel.

Bild: PD

Zum Schweizer-Meister-Titel reichte es dafür Anja Meier. Mit ihrer Doppelpartnerin Salome Weiss (SBC Gekkos Aarau) gewann sie sämtliche Gruppenspiele. Meier sorgte mit diesem Erfolg dafür, dass sich die Serie der Rheintal-Speeders an den nationalen Titelkämpfen fortsetzt: Seit 2017 stand immer mindestens ein Grabser Crossmintonspieler zuoberst auf dem Podest.