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Über neuen Buchser EW-Brunnen wird noch diskutiert

Nach 42 Jahren wurde der Brunnen beim Elektrizitäts- und Wasserwerk der Stadt Buchs (EW) entfernt. Ein neuer Brunnen hat es bezüglich des Standortes schwer.
Alexandra Gächter
Der Brunnen beim EW-Gebäude in Buchs war sanierungsbedürftig. Er wurde abgerissen. Bild: Heini Schwendener

Der Brunnen beim EW-Gebäude in Buchs war sanierungsbedürftig. Er wurde abgerissen. Bild: Heini Schwendener

Buchs An der Kreuzung Churerstrasse – Grünaustrasse zierte 42 Jahre lang ein Brunnen das Ortsbild der Stadt Buchs. Die spezielle Architektur des Brunnens auf dem Platz des Elektrizitäts- und Wasserwerkes (EW) fiel sofort auf: Aus fünf unterschiedlich grosse Säulen sprudelte Wasser. Gespeist wurde der EW-Brunnen mit Trinkwasser, obwohl er nicht als Trinkbrunnen gedacht war. Nun ist er verschwunden – und mit ihm ein Teil des gepflasterten roten Platzes vor dem EW. Der Platz wurde neu asphaltiert, genau wie das Trottoir und der obere Abschnitt der Grünaustrasse.

Der Brunnen beim EW Buchs wurde abgerissen

Von 1977 bis 2019 zierte der EW-Brunnen zwischen der Churer- und der Grünaustrasse das Ortsbild der Stadt Buchs.

Der Brunnen war in einem schlechten Zustand

Der Brunnen wurde im Zuge der Sanierung der Grünaustrasse entfernt. «Er war in einem schlechten Zustand und hätte ebenfalls saniert werden müssen», sagt Germaine Hiltbrunner, Marketingleiterin Rii-Seez-Net des EW Buchs. «Die Bausubstanz war schlecht, der Betonsockel hätte erneuert werden müssen», so Hiltbrunner. Zudem hätten auch die Pumpen, die Filteranlagen, die Abdichtungen, die Trinkwasserausläufe und die Kupferausläufe neu erstellt werden müssen. Kurzum: Der gesamte Brunnen war in einem schlechten Zustand.

Auf dem Brunnentrog war die Inschrift «EWB 1902 – 1977» eingemeisselt. Der Brunnen ist also eine Erinnerung an das 75-Jahr-Jubiläum des EW Buchs, was Germaine Hiltbrunner bestätigt. Im Jahre 1902 wurde der Beschluss über den Bau der Wasser- und Lichtversorgung für Buchs gefasst. Im Dezember desselben Jahres wurden die ersten Wasserbezüger angeschlossen. Im März 1903 kamen dann die ersten Strombezüger in den Genuss von elektrischem Licht. Der Strom wurde im Maschinenhaus des Gebäudes Tobeläckerli mit Trinkwasser erzeugt. Die Unterzeichnung der damals 70 Genossenschafter der Wasserversorgung fand indes bereits mehr als zehn Jahre vorher statt. Dennoch wurde der Baubeschluss über die Wasser- und Lichtversorgung des Jahres 1902 als eigentliche Gründung angesehen, weshalb im Jahr 1977 mit dem neuen EW-Brunnen ein Jubiläum gefeiert wurde. «Der Jubiläumsbrunnen entstand auf Initiative eines Buchser Bürgers», weiss Germaine Hiltbrunner. In einer W&O-Beilage vom 8.November 1977 schrieb der damalige Betriebsleiter – der passenderweise Willy Brunner hiess – folgendes: «Als sichtbares Zeichen für 75 Jahre Wasserversorgung Buchs haben der Verwaltungsrat und der Gemeinderat als verantwortliche Behörden der Erstellung eines neuen Brunnens beim Verwaltungsgebäude zugestimmt.»

Ein neuer Brunnen ist nur schwer möglich

Seit dem Abriss des Jubiläums-Brunnens sind nun bereits einige Wochen vergangen. Offen bleibt die Frage, ob er ersetzt wird. «Über einen neuen Brunnen wird diskutiert. Entsprechende Abklärungen sind im Gang», so Hiltbrunner.

Sicher ist nur, dass ein allfälliger neuer Brunnen nach den Vorgaben des Kantons St.Gallen erstellt werden müsste. «In den 70er-Jahren war baulich viel mehr möglich als heute. Einen Brunnen in gleicher Dimension wie der alte zu bauen, wird nur sehr schwer möglich sein», so Hiltbrunner. Das Problem: Der alte Brunnen versperrte den Autofahrern auf der Churerstrasse beim Abbiegen in die Grünaustrasse einen Teil der Sicht. Weil sich genau dort ein Fussgängerstreifen befindet, stehen die Chancen auf einen neuen EW-Brunnen eher schlecht.

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