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Mitglieder von Bio Ostschweiz sind sich nicht einig über Messeauftritte

Die Mitglieder von Bio Ostschweiz werden auch in Zukunft mit einem Rundbrief auf Papier informiert. Die Besichtigung des Neubaus des Landwirtschaftlichen Zentrums rundete das Programm der Hauptversammlung ab.
Adi Lippuner
Die Mitglieder von Bio Ostschweiz sind nach der Versammlung startklar für den Rundgang durch den Neubau des Landwirtschaftlichen Zentrums in Salez. (Bilder: Adi Lippuner)Die Mitglieder von Bio Ostschweiz sind nach der Versammlung startklar für den Rundgang durch den Neubau des Landwirtschaftlichen Zentrums in Salez. (Bilder: Adi Lippuner)
Die Vorstandsmitglieder Sepp Sennhauser (links) und Melchior Knaus, Unterwasser, treffen vor Versammlungsbeginn letzte Absprachen.Die Vorstandsmitglieder Sepp Sennhauser (links) und Melchior Knaus, Unterwasser, treffen vor Versammlungsbeginn letzte Absprachen.
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Überzeugt vom Biolandbau

Für einmal trafen sich die Mitglieder von Bio Ostschweiz am Dienstag im südlichen Teil des Einzugsgebiets. Nebst den statutarischen Geschäften standen die Besichtigung des Neubaus sowie der Austausch zwischen Berufskollegen auf dem Programm. Die beiden Co-Präsidenten, Sepp Sennhauser, Rossrüti, und Peter Schweizer, Hosenruck, führten speditiv durch die Versammlung.

Bei der Frage zum Versand von Informationen – weiterhin per Rundbrief oder auf elektronischem Wege – schieden sich die Geister. Während die einen für den bisherigen Weg plädierten, wollten sich andere für die elektronische Version entscheiden. Bei der Abstimmung – anwesend waren 64 Stimmberechtigte – entschieden sich zwei Drittel für den Rundbrief auf Papier. Gemäss Co-Präsident Peter Schweizer wird dies für die kommenden fünf Jahre gelten, «anschliessend wird das Ganze neu beurteilt».

Vermögen verringert sich

Bio Ostschweiz, als Bindeglied zwischen den Biobäuerinnen und -bauern der Kantone St. Gallen und Thurgau sowie der angrenzenden Gebiete, engagiert sich für die Biobetriebe in der Ostschweiz und vertritt deren Anliegen auch gegenüber Handel, Verarbeitern, Konsumenten und der Öffentlichkeit. Finanziert wird Bio Ostschweiz durch die Mitgliederbeiträge von je 50 Franken und durch Beiträge der Bauern- und Milchverbände. Dank eines stattlichen Eigenkapitals von knapp 85000 Franken per Ende 2018 können Ausgabenüberschüsse verkraftet werden.

Für 2018 berichtete Kassier Melchior Knaus, Unterwasser, von Einnahmen in der Höhe von gut 67000 Franken, Ausgaben von rund 83000 Franken und einem Verlust von 15518 Franken. Das Budget für das laufende Jahr sieht Einnahmen von gut 65000 Franken, Ausgaben von knapp 78000 Franken und einen Verlust von rund 12000 Franken vor.

Von Seiten der Mitglieder wurde über die Ausgaben für die Beteiligung an zwei Publikumsmessen im Kanton Thurgau und in St. Gallen diskutiert. Die Kosten von jeweils rund 12000 Franken wurden als sehr hoch empfunden. Sepp Sennhauser dazu: «Wir haben bei den Messeaufritten sehr gute Erfahrungen gemacht, sie bieten uns Gelegenheit zum direkten Kontakt mit den Konsumenten. Zudem verfügen wir über ein finanzielles Polster und wollen das Geld sinnvoll einsetzen.»

Geschäftsführer von Bio Suisse anwesend

Balz Strasser, der neue Geschäftsführer von Bio Suisse, stellte sich den Ostschweizer Mitgliedern persönlich vor. «Mir ist der Kontakt zur Basis wichtig.» Das erklärte Ziel der Avanti-Strategie, in der Schweiz bis 2025 mindestens einen Anteil von 25 Prozent Biobetrieben zu haben, werde er konsequent vorantreiben. «Dabei sind Anbau und Produktion, aber auch Verarbeitung und Handel sowie Bildung und Innovation wichtig.»

Nach dem Rundgang durch das neu erstellte Schulgebäude und die Besichtigung der Käserei ging es am Nachmittag um das Thema «Biowerbung: Wo liegt die Grenze zum Schwindel?». Dass Biobauern wenig Freude an Werbung haben, bei der ein Huhn in den Supermarkt läuft und dort ein Ei legt, wurde rasch klar.

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