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Über die Unterführung in Räfis-Burgerau entscheidet nun das Volk

Am Mittwoch übergab die IG Burgerau der Stadt Buchs 783 beglaubigte Unterschriften gegen den Nachtragskredit der Unterführung. Zustande gekommen wäre das Referendum bereits bei 325.
Alexandra Gächter
Hans Müntener, Hansueli Litscher, Rahel Pahud und Eugen Lichtensteiger von der IG Burgerau übergeben Stadtschreiber Markus Kaufmann (Mitte) die Unterschriften. (Bild: Alexandra Gächter)

Hans Müntener, Hansueli Litscher, Rahel Pahud und Eugen Lichtensteiger von der IG Burgerau übergeben Stadtschreiber Markus Kaufmann (Mitte) die Unterschriften. (Bild: Alexandra Gächter)

Die Frist für das Referendum gegen die Unterführung in Räfis-Burgerau läuft eigentlich noch bis zum 3. Dezember. Die IG Burgerau hat aber bereits mit der Unterschriftensammlung aufgehört. 829 Unterschriften, wovon 783 amtlich beglaubigt sind, haben Hansueli Litscher, Rahel Pahud, Hans Müntener und Eugen Lichtensteiger innerhalb der vergangenen drei Wochen gesammelt.

Noch mehr Unterschriften wären möglich gewesen

Die für das Referendum nötigen 325 Unterschriften hatten sie bereits nach einer Woche zusammen. «Wir mussten keinen besonderen Effort für das Aufbringen der Unterschriften leisten. Wir haben keine Aktionen durchgeführt, sondern einfach Buchser von Nord bis Süd im Familien- und Bekanntenkreis angefragt», sagt Hansueli Litscher.

Rahel Pahud fügt an: «Die 783 Unterschriften entsprechen zwölf Prozent der Buchser Stimmbevölkerung. Und wenn wir gewollt hätten, wären auch noch mehr Unterschriften zustande gekommen. Das stimmt uns zuversichtlich, dass das Referendum an der Urne angenommen wird.»

Bei Ja zum Referendum wird der Bau für Jahre sistiert

Als nächstes wird die IG Burgerau ihr Argumentarium für die Abstimmungsunterlagen verfassen. Der Stadtrat Buchs wird im Dezember zusammensitzen und einen Termin für die Urnenabstimmung festlegen. Möglich ist, dass bereits Anfang 2019 über das Referendum abgestimmt wird.

«Sagen die Buchser Ja zum Referendum, wird der Bau der Unterführung für Jahre sistiert», sagt der Buchser Stadtschreiber Markus Kaufmann. Wird es abgelehnt, erhält die Stadt Buchs den ursprünglich geplanten Nachtragskredit von 150 000 Franken. Über das eigentliche Projekt, dem Bau der Unterführung mit Gesamtkosten von 10 Millionen Franken, darf das Volk später abstimmen.

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