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Turnerische Jubiläumsfeier des Turnvereins Grabs vor 60 Jahren

Am Samstagabend des 22. Augusts 1959 feierte der Turnverein Grabs mit einer grossen Jubiläumsfeier sein 75-Jahr-Jubiläum.
Hansruedi Rohrer
Die Aktivsektion des Turnvereins Grabs 1959.Die Aktivsektion des Turnvereins Grabs 1959.
Die Aktivsektion des Turnvereins Grabs 1959.Die Aktivsektion des Turnvereins Grabs 1959.
Die Aktivsektion des Turnvereins Grabs 1959.Die Aktivsektion des Turnvereins Grabs 1959.
Die Aktivsektion des Turnvereins Grabs 1959.Die Aktivsektion des Turnvereins Grabs 1959.
Die Aktivsektion des Turnvereins Grabs 1959.Die Aktivsektion des Turnvereins Grabs 1959.
Die Aktivsektion des Turnvereins Grabs 1959.Die Aktivsektion des Turnvereins Grabs 1959.
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Turnerische Jubiläumsfeier vor 60 Jahren

Der Festplatz befand sich auf der Wiese von Alfred Eggenberger bei der Kirche. Die musikalische Eröffnung besorgte die Konkordia Grabs, und Heinrich Vetsch als Präsident des Turnvereins Grabs hiess überaus viele Zuschauer willkommen. Nach einer Tamboureneinlage trat OK-Präsident Jakob Gantenbein ans Rednerpult. Er zitierte aus seiner von ihm verfassten Festschrift, während alle Turnerinnen und Turner die verschiedenen Etappen der Vereinsgeschichte illustrierten. Bezirksammann und Ehrenpräsident Florian Vetsch hielt die Festrede an diesem Jubiläumsabend. Er schilderte den wechselvollen Verlauf des Vereins, die Zeiten der Begeisterung und der Enttäuschungen und er erwähnte auch die grosse Sympathie der Bevölkerung gegenüber dem Turnverein. Nach 75 Jahren werde ganz im Sinn und Geist der Gründer gearbeitet, freute er sich.

Die Ehrenmitglieder erhielten eine Anerkennung und nach weiteren Gratulanten sowie dem Schlussspiel der Musikgesellschaft Konkordia war der Weiheakt beendet. Bis lange in die Nacht hinein herrschte eine fröhliche Stimmung zu den Tanzweisen der Kapelle Schwarz aus Buchs.

Am Nationalturntag in Grabs wurde auch geschwungen

In Verbindung mit dem Jubiläum wurde am Sonntag bei prächtigem Festwetter der 19. Nationalturntag des Verbandes St. Gallen–Appenzell–Glarus durchgeführt. Schon ab 7.30 Uhr konnten die Besucher die Arbeit der 180 Verbands- und Gästeturner und den mehr als 20 eidgenössischen Kranzgewinnern beobachten. Dazu gehörten am Nachmittag spannende Kämpfe mit starken Schwingern auf sechs Sägemehlkreisen. Unter anderem berichtete dazu der W&O damals: «In der Kategorie B setzte sich Roduner Werner (Sennwald) mit ausgezeichneter Arbeit an die Spitze. Auf dem 4. Rang folgte ihm schon Forrer Willi, der damit bewies, dass er nicht nur auf dem Schnee zu Hause ist. Nach ihm aber sucht man vergeblich nach einem weiteren Werdenberger. Nichts – nicht einmal unter ‹ferner liefen›.»

Am Sonntag um 12.30 Uhr startete auch ein grosser Festumzug durch das Dorf auf der Route Markthalle–Hasenbünt–Traube–Ochsen–Oberdorf–Kirchgasse–Rathaus–Kirchbünt–Festplatz. Verschiedene Wagengruppen und alle Riegen des Turnvereins Grabs sowie Ehrengäste zogen an den vielen Zuschauern am Strassenrand vorbei. Die Eintrittspreise für den sonntäglichen Festtag betrugen übrigens zwei Franken (Stehplatz), drei Franken (Sitzplatz), einen Franken (Militär), Kinder gratis. Der Eintritt am Jubiläumsabend kostete zwei Franken, wobei das Tanzgeld extra berechnet wurde.

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