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Triathlet Philipp Gubler im Sturz-Pech an den Weltmeisterschaften in Nizza

Am Sonntag nahm der Werdenberger Philipp Gubler an den Weltmeisterschaften über die halbe Ironman-Distanz (1,9- Kilometer-Schwimmen, 90-Kilometer-Rad, 21,1-Kilometer-Laufen) in Nizza (Frankreich) teil. Für das Rennen der Männer hatten sich rund 3500 Athleten qualifiziert.
Für einmal brachte Philipp Gubler die Velostrecke kein Glück, die Aufholjagd auf zwei Rädern wurde durch einen Sturz abrupt gebremst. (Bild: PD)

Für einmal brachte Philipp Gubler die Velostrecke kein Glück, die Aufholjagd auf zwei Rädern wurde durch einen Sturz abrupt gebremst. (Bild: PD)

(pd) Auf der Schwimmstrecke im Mittelmeer zeigte Gubler eine solide Leistung und stieg nach 30:25 Minuten aus dem Wasser. Auf die besten Schwimmer verlor er zwar einige Minuten, jedoch wusste er, dass auf der anspruchsvollen Radstrecke alles möglich sein wird. Mit mehr als 1300 Höhenmetern und einer technischen Abfahrt war der Kurs weltmeisterschaftswürdig und ausserdem auf den Werdenberger zugeschnitten.

Aufholjagd wurde abrupt gebremst

Prompt konnte sich Gubler beim Hauptaufstieg zum Col de Vence bis in die Top Ten seiner Kategorie (35–39 Jahre) verbessern. Es lief somit alles nach Plan. Doch dann schlug das Schicksal zu: In einer engen Linkskurve lag plötzlich ein vor ihm gestarteter Athlet am Boden. Philipp Gubler konnte weder ausweichen noch bremsen und stürzte. Glücklicherweise erlitt er keine Verletzungen und konnte schon bald das Rennen fortsetzen. Doch die Favoriten auf den Tagessieg in seiner Altersklasse entschwanden in weite Ferne. Trotz Sturz erreichte der Werdenberger die zweite Wechselzone unter den besten 20.

Den abschliessenden Halbmarathon konnte Gubler konstant in 1:22:47 Stunden durchlaufen. Doch bei der hohen Leistungsdichte konnte er sich nicht mehr entscheidend nach vorne verbessern. Nach 4:33:01 erreichte er das Ziel und klassierte sich von 520 Athleten der Altersklasse 35 bis 39 Jahre auf Rang 16. Im Overall-Klassement wird Philipp Gubler bei den Männern unter 3262 Finishern auf Platz 142 geführt.

Vom Resultat enttäuscht, aber auch dankbar

Wie viele Plätze er durch den unglücklichen Zwischenfall auf der Radstrecke verlor, dokumentieren die knappen Zeitabstände: Nur drei Minuten fehlten ihm zu Platz fünf, das Podest war gerade mal fünf Minuten entfernt.

«Die Vorbereitung war sehr gut und ich fühlte mich super am Renntag», lässt der Werdenberger durchblicken, dass er seinen Teil erfüllt hat. Glücksgöttin Fortuna dagegen nicht. «Klar bin ich enttäuscht. Es wäre sicher mehr möglich gewesen», hält er etwas geknickt fest. «Dennoch muss ich dankbar sein, dass ich mich nicht verletzt habe», so Gubler.

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