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Um 19 Prozent höhere Krankenpflegekosten: Trends in Zahlen gefasst

Immer mehr Aufenthalte in den Spitälern des Kantons St. Gallen, immer höhere Kosten, im Vergleich aber nach wie vor günstig. Eine statistische Publikation greift aktuelle Themen auf.
Ein Blick auf aktuelles Datenmaterial zeigt, dass die Anzahl der Spitalaufenthalte laufend steigt. (Bild: Aline Staub/Keystone)

Ein Blick auf aktuelles Datenmaterial zeigt, dass die Anzahl der Spitalaufenthalte laufend steigt. (Bild: Aline Staub/Keystone)

Die Zahl der Spitalaufenthalte in St. Galler Spitälern ist zwischen 2012 und 2016 um etwa neun Prozent gestiegen, die Krankenpflegekosten liegen um satte 19 Prozent höher als im Durchschnitt der letzten zehn Jahre. Im Vergleich zur gesamten Schweiz ist die Gesundheitsversorgung im Kanton St. Gallen aber nach wie vor kostengünstig. Am stärksten gestiegen sind die Kosten im ambulanten Spitalbereich. Fast die Hälfte der Krankenpflegekosten je versicherte Person entfällt auf die stationäre Spitalversorgung und die ambulanten Arztpraxen.

Diese Zahlen werden in der aktualisierten Ausgabe des Taschenbüchleins «Kanton St. Gallen: Kopf und Zahl» präsentiert. Die Zahlen sind eine interessante Ergänzung zur aktuellen Spitaldiskussion.

Am meisten Personen aus Eritrea im Asylprozess

Ein weiteres Thema im handlichen Nachschlagewerk ist die Entwicklung im Asylbereich im Kanton St. Gallen. Blickt man auf den Bestand der Personen, welche sich zwischen 2007 und 2017 im Asylprozess befanden, liegen Asylsuchende aus Eritrea zahlenmässig deutlich an der Spitze, gefolgt von Personen aus Afghanistan, Syrien, Somalia, China und Sri Lanka. Auffällig ist der relativ hohe Anteil an Kindern und Jugendlichen bei Flüchtlingen aus Syrien und Afghanistan.

In den letzten fünf Jahren verzeichnete der Kanton St. Gallen im Asylbereich (Asylsuchende und vorläufig Aufgenommene) zwischen 65 bis 350 Zugänge pro Monat. Die höchste Zahl der Zugänge erfolgte im Jahr 2015. Registriert werden auch die Weggänge. Bei den Ausreisen ins Ausland handelt es sich um Personen, welche nach einem negativen Asylentscheid freiwillig aus der Schweiz abreisen, in einen anderen Staat zurückgeführt werden oder den Kanton ohne Abmeldung verlassen. Nach Jahren der Zunahme fiel der Saldo letztes Jahr mehrheitlich negativ aus, was bedeutet, dass die Anzahl der Personen im Asylbereich zuletzt abgenommen hat.

Nachfrage im Tourismus 2017 leicht gestiegen

Ein weiterer Spezialbeitrag widmet sich dem Thema Tourismus, darin geht es um die Entwicklung der Gästezahlen und die Aufenthaltsdauer der Gäste in der Hotellerie nach Herkunftsländern seit 2005. Das Angebot der Hotel- und Kurbetriebe im Kanton ist seit 2013 kontinuierlich rückläufig, hinsichtlich der Nachfrage war 2017 ein leichter Anstieg zu verzeichnen.

Neben den statistischen und geografischen Eckdaten des Kantons finden sich im Taschenbuch beispielsweise auch Kantons- und Gemeindekennzahlen mit den Namen aller Gemeindepräsidentinnen und Gemeindepräsidenten sowie der Parlamentsmitglieder auf kantonaler Ebene und beim Bund. (ab)

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