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Treffpunkt «Guarany»: Wo das Wochenende mit der Happy Hour frühzeitig eingeläutet wird

Das «Guarany» in Buchs ist an Donnerstagen jeweils der Treffpunkt für das Feierabendbier. Zwei Bier für den Preis von einem, «coole Stimmung» und auch Tischfussball ziehen jeweils viele Stammgäste an.
Bianca Helbling
Diese Seveler Gruppe kennt sich aus der Schule. (Bilder: Bianca Helbling)

Diese Seveler Gruppe kennt sich aus der Schule. (Bilder: Bianca Helbling)

Wer donnerstagabends durch die Bahnhofsstrasse spaziert, wird die ausgelassene Stimmung bestimmt schon bemerkt haben. Die Bar Guarany Buchs veranstaltet ganzjährig jeden Donnerstag von 17 bis 19 Uhr die Happy Hours. Dabei erhalten die Gäste zwei Biere zum Preis von einem. Für viele Grund genug, ihr Feierabendgetränk hier zu geniessen.

Insbesondere im Sommer wird die Bar zu einem beliebten Treffpunkt für Schüler, Arbeitskollegen und Freunde. Nach 17 Uhr füllen sich die Tische rasch, beinahe jeder Gast nutzt das Angebot und sitzt mit zwei Bieren ausgestattet in der Abendsonne.

Viele Stammgäste bleiben lange

Seit über zehn Jahren existiert die Tradition der Happy Hour bereits. So ist es keine Überraschung, dass der Grossteil der Besucher Stammgäste sind, die treu jeden Donnerstag hierhin kommen.

Der Countdown zeigt die verbleibende Happy-Hour-Zeit an.

Der Countdown zeigt die verbleibende Happy-Hour-Zeit an.

So auch eine Vierergruppe aus Sevelen, die sich noch aus der Schulzeit kennt. Anfangs sei das Zwei-für-Eins-Prinzip ausschlaggebend gewesen für ihr Kommen. Aber mittlerweile gelte der Donnerstag einfach als «Guarany»- Abend. «Wir mögen vor allem die coole und entspannte Stimmung hier», erklären sie. Das Ende der Happy Hour bedeutet für sie nicht, dass es Zeit zum nach Hause gehen ist.

«Wir bleiben meistens viel länger. Das Aufstehen zur Arbeit am Freitag klappt aber immer, auch wenn es nicht einfach ist»

sagen die vier lachend. Auch im Innern des Lokals ist trotz des schönen Wetters viel los. Einige Männer liefern sich einen Tischfussball-Wettkampf, andere relaxen an der Bar. Am Durchgang zum Raucherbereich ist ein grosser Bildschirm befestigt, auf dem die Happy-Hour-Zeit als Countdown abläuft.

Diese Ex-Arbeitskollegen spielen gerne Tischfussball.

Diese Ex-Arbeitskollegen spielen gerne Tischfussball.

Um dem Ansturm gerecht zu werden, sind rund sechs Angestellte im Einsatz, wie Remo Sturzenegger, Geschäftsführer des «Guarany», erklärt: «Während der Happy Hour sind bei uns etwa zwei Mitarbeitende mehr im Einsatz als sonst.»

Fast 300 Liter Bier werden ausgeschenkt

Somit herrscht auch hinter der Theke Hochbetrieb: Die Barkeeperinnen zapfen fleissig Bier in Rekordtempo. In den zwei Stunden werden geschätzt fast 300 Liter Bier ausgeschenkt.

Das «Guarany» zeigt sich das ganze Jahr hindurch als beliebter Treffpunkt. Im Sommer, bei entsprechendem Wetter, scheint die Anziehungskraft des Lokals noch grösser zu sein.

Die Barkeeperinnen zapfen Bier im Akkord.

Die Barkeeperinnen zapfen Bier im Akkord.

«Bei schönem Wetter und vor Feiertagen läuft das Geschäft besser als sonst. Das liegt aber nicht daran, dass die Gäste im Sommer mehr konsumieren, sondern, dass wir draussen schlicht mehr Platz haben.»

Dass dieser Platz gebraucht wird, ist rund eine Stunde nach Beginn der Happy Hour klar: Sämtliche Tische und Bänke draussen sind besetzt mit Gästen, die gemeinsam ihr verdientes Feierabendbier geniessen.

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