Toggenburger Skilehrerinnen sind in der Meisterschaft auf Rekordkurs

Das einheimische Demoteam Powderwomen Toggenburg sichert sich zum Saisonabschluss erneut den Schweizer-Meister-Titel. Für die äusserst erfolgreiche Equipe ist es bereits der vierte Sieg in Serie.

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(pd) Während für die meisten Wintersportler die Saison bereits abgeschlossen ist, feiern die Schweizer Skilehrer im Frühling ihr ganz persönliches Saisonfinale. Jedes Jahr messen sich rund 1000 Schneesportlehrer in unterschiedlichen Disziplinen, um die Besten im Lande zu küren.

Weiterhin nicht zu stoppen: Das Team Powderwoman Toggenburg sichert sich zum vierten Mal in Folge den Schweizer-Meister-Titel. (Bild: PD)

Weiterhin nicht zu stoppen: Das Team Powderwoman Toggenburg sichert sich zum vierten Mal in Folge den Schweizer-Meister-Titel. (Bild: PD)

Die Regierung unterstützt die Hilfsorganisation Save the Children Schweiz mit einem Beitrag von 30'000 Franken für die Nothilfe im Bürgerkriegsland Jemen. Die Hilfsorganisation unterstützt Gesundheitseinrichtungen, betreibt selber Behandlungszentren und verteilt Hilfsgüter an Bedürftige.

Seit vier Jahren tobt im Jemen ein verheerender Bürgerkrieg, der weitgehend ohne Rücksicht auf die Sicherheit der Zivilbevölkerung ausgetragen wird. Von der Öffentlichkeit nahezu ignoriert, hat sich der Konflikt zu einer der grössten humanitären Krisen weltweit entwickelt. Täglich werden Luftangriffe auf Wohnhäuser oder zivile Einrichtungen wie Schulen und Spitäler gemeldet. Tausende Zivilisten sind in den letzten vier Jahren ums Leben gekommen, über 3,3 Millionen Menschen sind innerhalb des Landes auf der Flucht. Staatliche Strukturen und die Wirtschaft sind zusammengebrochen, dementsprechend katastrophal ist die Versorgungslage. 75 Prozent der Bevölkerung ist mittlerweile auf humanitäre Hilfe angewiesen, über 300'000 Kinder unter fünf Jahren sind mangelernährt und kämpfen ums Überleben. Die 2017 ausgebrochene Cholera-Epidemie gilt bis heute als eine der schlimmsten aller Zeiten.

Trotz der schlechten Bedingungen für humanitäre Organisationen im Jemen gelingt es Save the Children Schweiz, in mehreren Bezirken des Landes Nothilfe zu leisten. Die Hilfsorganisation unterstützt stationäre Gesundheitseinrichtungen und mobile Gesundheits- und Ernährungsteams. Ausserdem betreibt sie Behandlungszentren für an Cholera und Diphterie erkrankte Menschen. Des Weiteren bietet Save the Children Schweiz Kindern sichere Aufenthaltsorte, wo sie lernen und spielen können. Ausserdem verteilt die Organisation Lebensmittel, Vitaminpräparate, Mikronährstoffpulver an Kinder, Schwangere und stillende Frauen sowie Bargeld und Gutscheine an Familien für den Kauf von Lebensmitteln.

Damit Save the Children Schweiz seine humanitäre Hilfe im Bürgerkriegsland Jemen wahrnehmen kann, ist das Hilfswerk dringend auf Spenden angewiesen. Die Regierung hat 30'000 Franken aus dem Lotteriefonds gesprochen und bringt damit die Solidarität der St.Galler Bevölkerung mit den betroffenen Menschen im Jemen zum Ausdruck.

Mit dabei sind jedes Jahr die Toggenburger Schneesportschulen Wildhaus und Chäserrugg. Sie stellen zwei Teams, welche in der Königsdisziplin Formationsfahren seit Jahren ganz vorne mitmischen.

Toggenburgerinnen dominieren erneut

In dieser Ski-Disziplin gilt es, in einer achtköpfigen Formation synchron technische Elemente auf dem Schnee zu fahren. Während eine erste Figur von der Wettkampfjury vorgegeben wird, präsentiert jedes Team ebenfalls eine eigene Kürfigur. In beiden Läufen dominierte Powder-
women Toggenburg den Wettkampf. Es ist bereits der vierte Sieg in Folge. Das Team Toggenburg Men musste sich mit dem undankbaren vierten Rang zufriedengeben.

Bereits jetzt beginnt wieder die Vorbereitung auf die nächste Saison. Da will das Frauenteam auf Rekordjagd gehen. Denn gelingt die erneute Titelverteidigung, wären die Toggenburgerinnen der neue Rekordhalter. Noch nie konnte ein Frauenteam den Titel als Schweizer Meisterinnen fünf Mal gewinnen – schon gar nicht hintereinander. «Wenn wir unfallfrei durch den Winter kommen und unsere Kürfigur erneut überzeugt, dann können wir Geschichte schreiben», sagt Coach Anja Bohl.