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Titelfavorit Squahsclub Grabs ist bereit für die Krönung

Die Teamchefin der NLA-Equipe Grabs, Elisabeth Lamprecht, hat im Vorfeld der Playoffs alles orchestriert, um die neue Nummer eins der Schweiz zu werden. Nun müssen nur noch die Spieler für wohlklingende Töne, in Form von Siegen, sorgen.
Robert Kucera
on Teamstütze Yannick Wilhelmi wird vorab im Halbfinal ein Sieg erwartet. (Archivbild: Robert Kucera)

on Teamstütze Yannick Wilhelmi wird vorab im Halbfinal ein Sieg erwartet. (Archivbild: Robert Kucera)

«Der Meistertitel ist in greifbarer Nähe», hält Elisabeth Lamprecht nüchtern fest. Die Teamchefin der NLA-Mannschaft nimmt die Favoritenrolle für ihre Crew an und wiederholt die Zielsetzung des Squashclub Grabs, die man schon vor dem ersten Saisonspiel formuliert hatte:

«Wir wollen Schweizer Meister werden.»

Auf dem Weg zum Titel stehen aber zwei starke Gegner gegenüber. Somit gilt: Erst spielen – dann erst greifen.

Im Halbfinal kommt es zur Final-Reprise gegen Sihltal (Freitag, 20.10 Uhr). «Wir haben da noch eine Rechnung offen», gibt sich Lamprecht kämpferisch. Schaltet Grabs den Titelverteidiger aus, kommt es im Final am Samstagnachmittag zum Duell gegen den Sieger aus der Partie Uster gegen Vaduz. Wobei das Heimteam – sämtliche Playoff-Partien finden in Uster statt – in der Favoritenrolle ist.

Siege eingeplant auf den Positionen zwei bis vier

Gleich im ersten Spiel gegen Sihltal wird es spannend: Daryl Selby (Weltnummer 26) trifft auf die Schweizer Nummer eins, Nicolas Müller (Weltnummer 28). Im Herbst endete der Vergleich mit einer 2:3-Niederlage für Selby. Die Ausgangslage ist also offen. Doch Lamprecht setzt die Prioritäten nicht in dieser Partie. Auf Position zwei spielt Joel Makin gegen Dimitri Steinmann, auf Position drei trifft Yannick Wilhelmi auf Andreas Dietzsch. Vom Duo Makin/Wilhelmi verlangt die Teamchefin klare Siege, im Idealfall ein 3:0.

Auf Position vier kommt Luca Wilhelmi zum Einsatz. Obwohl er in dieser Saison wegen seiner Zeit beim Schweizer Militär nur noch spielt, aber nicht mehr trainieren konnte, sollte seine Klasse gegen die Nummer vier Sihltals – Lamprecht vermutet den Einsatz von Andrew Armstrong – reichen, dass Grabs nach Siegen ein 3:0 herausholt.

«So kann Selby ohne Druck gegen Müller antreten und so gut spielen, wie es geht.»

Dass es für die anderen drei besonders einfach wird, glaubt Elisabeth Lamprecht indes nicht: «Sie dürfen keine Fehler machen, müssen konzentriert spielen.»

Kommt es zum Finalspiel, gibt es in der Grabser Aufstellung eine kleine Änderung. Rudi Rohrmüller ersetzt Luca Wilhelmi auf Position vier. Der Deutsche spielt seit dem NLA-Aufstieg bei den Werdenbergern und hat es, wie Lamprecht formuliert, verdient, in den Playoffs dabei zu sein. Rohrmüller soll auf Position vier, wenn das Match bis dann noch nicht entschieden ist, mit seiner Routine für die Differenz und den Grabser Sieg sorgen. Möglich ist aber auch, dass er nicht zum Einsatz kommt. Im Final spielen die Akteure nicht parallel in zwei Courts, sondern einer nach dem andern im gläsernen Center Court von Uster.

«Rudi nimmt die Position vier auch dann an, wenn er nicht spielt. Er ist da, wenn es ihn braucht. Und wenn es ihn im Court nicht braucht, unterstützt er das Team. Rudi ist ein absoluter Teamplayer»,

sagt Lamprecht mit Stolz in der Stimme, solche Typen in der Mannschaft zu haben.

Stärkeres Team am Werk als in den verlorenen Finals

«Es wird spannend», freut sich die Teamchefin auf die Playoffs. «Im Vorfeld haben wir alles gemacht, was wir machen konnten. Von der Konstellation her haben wir dieses Jahr auf allen vier Positionen starke Spieler. Dieses Mal ist der Titel realistisch.» Wie Lamprecht weiter sagt, sei jeder Spieler fit und bereit. Nach zwei verlorenen Finalspielen will der Squashclub Grabs endlich den Schweizer Thron besteigen.

«Zweimal hatten wir Pech, weil Aqeel Rehman ausgefallen ist. Dieses Mal werden wir Glück haben»,

ist sie überzeugt. «Wir haben ein starkes Team – es müsste mit dem Teufel zugehen, wenn es dieses Jahr nicht klappt.»

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