Test der neuen Zeitmessanlage für den Buchser Triathlon-Event Swissultra

Der Triathlon-Event Swissultra blickt bereits Richtung Sommer 2021 und flirtet dabei heftig mit der Technik. Zudem rechnen sie mit Rekordteilnehmerzahlen.

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Um die automatische Zeitmessung zu prüfen, legten die Test-Schwimmer so manche Bahnlänge zurück.

Um die automatische Zeitmessung zu prüfen, legten die Test-Schwimmer so manche Bahnlänge zurück.

Bild: Fredy Thurner

(pd) Eigentlich wäre der Swissultra 2020 in Buchs bereits Vergangenheit. Doch das Coronavirus hat auch den Ultratriathleten einen Strich durch die Rechnung gemacht. Deshalb findet die Weltmeisterschaft im Ultratriathlon nun vom 15. bis 30. August 2021 statt. Zeit für eine Verschnaufpause bleibt dennoch nicht, weder für die Athleten, noch für die Organisatoren. Denn die Vorbereitungen laufen bereits auf Hochtouren.

Weltmeisterschaft im zehnfachen Deca Continuous Ultratriathlon

Für die Athleten bringt die nächste Ausgabe einen zusätzlichen Anreiz, nämlich die Ausführung der IUTA Weltmeisterschaften. Diese wird im zehnfachen Deca Continuous Ultratriathlon durchgeführt. Zusätzlich wird auch wieder ein Deca one per day und je ein fünffacher in der Continuous-Form und im täglichen Ironman-Triathlon angeboten. Darauf haben bereits einige Ultratriathleten angebissen, sagt Jeff Lüscher, Präsident des Organisationskomitees:

«Bereits für 2020 waren wir sehr gut gebucht und da viele ihre Anmeldung auf 2021 übertragen liessen und wir mit weiteren Anmeldungen rechnen, dürfte 2021 eine Rekordzahl Athleten vor Ort sein.»

Mit dabei sind auch wieder einige Rekordhalter. Die offizielle Startliste wird Mitte November veröffentlicht.

Viele Athleten liessen ihre Anmeldung auf 2021 übertragen.

Viele Athleten liessen ihre Anmeldung auf 2021 übertragen.

PD

Die Automatisation hat so seine Tücken

Trainieren müssen auch die Organisatoren des Swissultra. Sie sind bereits an den Vorbereitungen für die Ausgabe im August 2021. Grösste Schwierigkeit ist hierbei die Evaluation einer neuen automatischen Zeitmessanlage fürs Schwimmen. Eine Neuheit in der Welt des Ultratriathlons. Dank der Anlage müssen die Helfer nicht mehr stundenlang am Schwimmbeckenrand sitzen und die Längen der Triathleten zählen. Einen ersten Test im Freibad Buchs haben die Organisatoren am vergangenen Wochenende durchgeführt. Jeff Lüscher sagt:

«Der erste Test verlief grundsätzlich gut.»

Etwas Bauchschmerzen bereiten die Chips, welche die Athleten für die Messung auf sich tragen. Vermutlich sind vor einem abschliessenden Entscheid über den Einsatz einer solchen Anlage noch weitere Tests im nächsten Frühsommer notwendig.

Organisatoren hoffen auf mitfiebernde Zuschauer

Dennoch hat die automatische Zeitmessanlage auch einen Nachteil. Die Helfer, welche bisher die Längen zählten, dienten auch als Publikum und tatkräftige Unterstützung für die Athleten. Deshalb hoffen die Organisatoren umso mehr, dass diese Helfer in anderen Bereichen wiederum die Athleten zu unterstützen bereit sind. Zudem hoffen die Organisatoren auf viele Zuschauer vom 15. bis 30. August, um mit den Ultratriathleten mitzufiebern und neue Weltrekorde zu bestaunen.

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