Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Team der Freilichtbühne baut für die Oper «La Traviata» in Buchs

Die Oper «La Traviata» biegt auf die Zielgerade ein. Trotzdem gibt es noch viel zu tun, beispielsweise im Orchestergraben. Hier steht eine erfahrene Bautruppe im Einsatz.
Heini Schwendener
Bruno Bösch und sein Seniorenteam haben die Bauarbeiten im Griff. (Bild: Heini Schwendener)

Bruno Bösch und sein Seniorenteam haben die Bauarbeiten im Griff. (Bild: Heini Schwendener)

Das Festspielgelände am Werdenbergersee nimmt immer mehr Form an. Die Bühne der Werdenberger Schloss-Festspiele steht, ebenso die Zuschauertribüne, die auch schon überdacht ist. Männer vom Zivilschutz verlegen im Regen die Bodenbretter für die Versorgungszelte.

Vor dem Regen geschützt, unterhalb der Bühne, sind sechs Männer im Pensionsalter fleissig bei der Arbeit. Unter der Führung von Bruno Bösch richten sie den Orchestergraben einigermassen «wohnlich» ein. Der Boden ist verlegt und die Decke mit Folie abgedichtet, damit es den Musikerinnen und Musikern bei Regen nicht zwischen den Bühnenbrettern hindurch auf die Köpfe, Instrumente und Notenblätter tropft. Nun werden die Wände aus gelben Schaltafeln mit schwarzem Tuch eingekleidet.

Die Handgriffe der Männer sitzen

Die Handgriffe der Männer sitzen, sie bedienen offensichtlich nicht zum ersten Mal eine Säge, eine Bohrmaschine, einen Cutter usw. Auch Worte braucht es nicht allzu viele, nur gelegentlich wird Bruno Bösch eine Frage gestellt. Die Männer, so der Eindruck, scheinen zu wissen, was zu tun ist. Sie wirken wie ein eingespieltes Team. «Das sind wir auch», bestätigt Bruno Bösch und fügt nicht ohne Stolz hinzu: «Wir sind nämlich die Baugruppe der Freilichtbühne Rüthi.»

Etwa sechs Tage hat sie Kuno Bont, der Leiter der Werdenberger Schloss-Festspiele, für den Aufbau engagiert, um verschiedene Arbeiten für das Opernprojekt auszuführen. Bont ist jeweils auch der «Chef» der Freilichtbühne Rüthi, und so haben die Senioren gerne zugesagt.

Die Arbeit bereitet Freude

Der Kurzeinsatz im Unterbau der Bühne und später noch in den Zelten ist für Böschs Team im Vergleich zum monatelangen Arbeitseinsatz bei den Freilichtspielen Rüthi nicht mehr als ein Warm-up. Freude bereite ihnen die Arbeit für die Opernbühne am Werdenbergersee aber trotzdem, versichert Bösch.

Wird sich Bruno Bösch die Oper «La Traviata» auch einmal anschauen? «Das ist zwar nicht so meine Musik», sagt der rüstige Pensionär lächelnd, «aber in dieser speziellen Ambiance werde ich mir die Produktion vermutlich schon einmal ansehen.»

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.