Synchronschwimmerin Jessica Jütz vom SC Flös Buchs nahm an der WM für 13- bis 15-Jährige teil

Jessica Jütz vom SC Flös Buchs stiess mit dem Schweizer Team in den Combo-Final vor.

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Jessica Jütz vom SC Flös schnupperte erstmals WM-Luft. (Bild: PD)

Jessica Jütz vom SC Flös schnupperte erstmals WM-Luft. (Bild: PD)

(ca) Die slowakische Stadt Samorin war Austragungsort der ersten Weltmeisterschaften für 13- bis 15-jährige Artistic Schwimmerinnen. In X-Bionic Sphere nahmen 322 Athletinnen teil, die aus 35 verschiedenen Nationen stammen. Auch die Schweiz war mit von der Partie. Dabei präsentierten sich die Nachwuchs-Schwimmerinnen von ihrer Schokoladenseite.

Jessica Jütz vom SC Flös Buchs konnte dieses einmalige Ereignis miterleben und die Schweiz unterstützen. Die Vorbereitung auf diesen Grossanlass verlief jedoch suboptimal: «Die ganze Woche mussten wir bei Kälte trainieren. In Tenero ist der Swimmingpool nicht überdacht und somit auch nicht vom Regen geschützt», erzählt Jütz. Doch das Team biss auf die Zähne: «Wir haben jeden Tag zwei Trainingssessions vollbracht.»

Finaldurchgänge trotz guter Leistungen verpasst

Bereits am 26. August reiste das Schweizer Kader in die Slowakei. Die Eröffnungszeremonie fand am Tag darauf statt. Somit konnten sich die Athletinnen einen ersten Eindruck verschaffen und sie konnten sich zwei Tage lang im Wettkampfbad einleben und trainieren.

Am Mittwoch vor einer Woche ging es los mit den ersten Wettkämpfen. Der Vormittag war für die Solistinnen gedacht, wobei die Schweiz von Gaia Rasmussen (Genf) vertreten wurde. Diese verpasste als 14. (Pflicht und Kür) den Einzug in den Final knapp.

Am Nachmittag startete die Schweiz dann als Team. Die Trainings machten sich bezahlt und sie belegten zusammen mit den Pflichtresultaten den 13. Rang. Die Trainerinnen waren sehr zufrieden mit der Leistung ihrer Schützlinge. Ihre langjährige Konkurrenz aus Weissrussland konnte die Schweiz in der Kür mit Bravour hinter sich lassen.

Am Tag darauf zeigte das Genfer Duett Rasmussen und Milla Morel, das nun die Schweiz vertreten durfte, eine gute Leistung, obwohl auch hier der Finaleinzug verpasst wurde.

Neue Bestleistung im Combo-Final

Doch die Schweizerinnen liessen sich nicht unterkriegen und lieferten im Combo-Wettkampf einen atemberaubenden Auftritt. Das Ziel waren die Top Ten, gleichbedeutend mit der Teilnahme am Final. Die Vorgabe erfüllten Jessica Jütz und ihre Teamkolleginnen mit Rang neun.

Das motivierte die Crew und mit der Musik von Abba gelang im finalen Durchgang ein Höhenflug. Die Athletinnen erzielten mit 78,400 Punkten eine neue Bestleistung. Die geübten Stossen haben einwandfrei geklappt und die Synchronität war sehr gut. Dadurch verbesserte man sich auf Rang acht.