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Stütlihus-Erweiterung: Der Gemeindepräsident spricht von einem «Freudentag für die Gemeinde Grabs»

Einen Grossaufmarsch an Publikum und viel Anerkennung gab es am Samstag am Tag der offenen Tür im Erweiterungsbau Stütlihus in Grabs.
Hanspeter Thurnherr
Blick von der gedeckten Terrasse im dritten Stock auf den als Garten angelegten Innenhof. (Bilder: Hanspeter Thurnherr)

Blick von der gedeckten Terrasse im dritten Stock auf den als Garten angelegten Innenhof. (Bilder: Hanspeter Thurnherr)

Gefüllt die ganze Bevölkerung von Grabs – und dazu etliche Personen aus den Nachbardörfern – nahm am Samstag die Gelegenheit wahr, den Ersatzbau «Stütlihus» zu besichtigen. Überwältigt vom grossen Aufmarsch zeigten sich auch Gemeindepräsident Niklaus Lippuner, Baukommissionspräsident Rudolf Lippuner und Heimleiter Rolf Lehnherr.

«Mit dem heutigen Tag ist für mich ein riesiger Brocken weg. Es ist eine Erleichterung und die Bestätigung, beim Raumkonzept, mit dem Mix aus Einzelzimmern und Kleinwohnungen sowie der Lösung für Tagesgäste richtig entschieden zu haben. Und ich freue mich, dass der Bau trotz der nötigen Funktionalität ein wohnliches Ambiente ausstrahlt»,

sagte Lehnherr dem W&O. Verständlich, denn während der letzten sechs Jahren hat er sich intensiv mit dem Ersatzbau beschäftigt.

«Ein Bijou im Minergie-P-Eco-Standard»

Der Gemeindepräsident ergänzte: «Heute ist ein Freudentag für die Gemeinde Grabs. Denn wunderschön ist das Gebäude geworden – ein Bijou im Minergie-P-Eco-Standard. Es leistet damit einen Beitrag zur Energieeffizienz der Gemeinde.». Das Holz an der Fassade des Ersatzbaus sei aus dem Grabser Wald – als Zeichen der Verbundenheit zur Heimat und auch als Zeichen der Nachhaltigkeit.»

Die Dorfmusig Grabs spielte im rückwärtigen Hof für die vielen Besucher auf.

Die Dorfmusig Grabs spielte im rückwärtigen Hof für die vielen Besucher auf.

Hocherfreut zeigte sich Baukommissionspräsident Rudolf Lippuner über die sehr lobende Rückmeldung eines Jurymitglieds. Für Lippuner ist dieses Bauprojekt das letzte, das er als ehemaliger Gemeindepräsident zum Abschluss brachte. «Nicht was den Architekten und uns am besten gefallen hat, wurde gebaut, sondern das, aus Sicht des Betreibers, Praktische und Notwendige. Nach heutigem Stand konnte der Kostenrahmen von 15 Millionen Franken gut eingehalten werden.»

«Zieleinlauf eines langen Orientierungslaufes»

Für Jeanette Mösli, Präsidentin der Heimkommission, war der Tag der offenen Tür der «Zieleinlauf eines langen Orientierungslaufes», der bereits vor mehr als zehn Jahren begann. Dabei sei man sich bewusst gewesen, dass es nicht nur ein Ersatz für das Bürgerheim sein dürfe, sondern auch ein Entwicklungsschritt sein müsse, letztlich hin zu ambulant und stationär.

Der Fitnessraum für die Bewohner ist ein wichtiges Angebot.

Der Fitnessraum für die Bewohner ist ein wichtiges Angebot.

Das Echo, das die Verantwortlichen immer wieder zu hören bekamen, liest sich so: «Schön ist es hier.» Oder: «Da dürfen wir uns auf später freuen.» Und: «Grosszügig und auch schön gestaltet.» «Das gefällt mir sehr gut.» Immer wieder war auch der herrliche Ausblick – je nach Zimmer auf die Kreuzberge oder den Grabserberg – Anlass für eine bewundernde Bemerkung. In zahlreichen Gruppenführungen erhielten die Besucher Einblick in den Neubau mit seinen 24 neuen Einzelzimmern, den sieben neuen Pflegewohnungen, den zwei Ferienzimmern, den teilstationären Zimmern für Gäste und dem Fitnessraum für die Stütlihus-Bewohner.

Blick in eines der neuen Pflegezimmer.

Blick in eines der neuen Pflegezimmer.

Die geschickt gestalteten Zimmer erscheinen grosszügig, obwohl sie von den Quadratmetern gleich gross sind, wie jene im bestehenden Stütlihus. Viel gelobt wurde die gelungene Anbindung an das bestehende Stütlihus, so dass das Ganze wie aus einem Guss erscheint. Oft erwähnt: Die Verwendung von viel Holz innen und aussen sorgt für ein wohliges Gefühl.

Stütlihus-Garten wurde zum Dorftreff

Die Besucher fühlten sich auch wohl im neuen Hof zwischen dem Altbau und dem L-förmig anschliessenden Erweiterungsbau. Sie genossen nicht nur die musikalischen Klänge der Dorfmusig Grabs, sondern auch die Atmosphäre, welche die Gartenanlage vermittelt, die als Beeren-, Obstgarten sowie als Blumengarten für die Dekogestaltung im Heim auch Nutzen bringen soll. Der Innenhof soll so zum eher ruhigen Ort für die Bewohner werden. Doch am Samstag war er ein rege genutzter Dorftreff – der es bei anderer Gelegenheit durchaus wieder werden dürfte. Denn auch die Stütlihus-Küche überzeugte mit ihrer Festwirtschaft in der alten Scheune.

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