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Kommentar

Steinbruch Campiun: Ein rascher Entscheid soll Ruhe bringen

Der Keil zwischen den Ortsbürgern, die pro Deponie und Steinbruch Campiun sind, und jenen, die sich vehement gegen Bemühungen für eine spätere Wieder-Inbetriebnahme wehren, sitzt tief und fest.
Thomas Schwizer

«Ich hoffe, die Seveler verstehen, dass wir uns wehren müssen gegen das Vorhaben vor unserer Haustüre». Evro-Präsident Martin Künzler bat um Verständnis für den Kampf des Einwohnervereins gegen die Wiederinbetriebnahme vom Steinbruch/Deponie Campiun.

«Wir hoffen, der Kanton entscheidet bald über die beantragte Aufnahme in den Richtplan», sagte Ortsverwaltungsratspräsident Peter Engler. «Und dann werden wir hoffentlich zusammen ein Bier trinken.»

Für alle Beteiligten ist zu hoffen, dass der Kanton möglichst rasch einen Entscheid fällt. Lehnt er die Aufnahme in den Richtplan nämlich ab, dann könnte in dieser Streitsache wieder etwas Ruhe einkehren.

Ein bisschen Frieden würde den starken Keil zwischen den zwei Ortsbürger-Lagern in dieser Frage nämlich wieder etwas lockern – zumindest bis zum nächsten «Anlauf» der ehemaligen Betreiberin für eine Reaktivierung.

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