Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Steigende Formkurve und Fortschritte erzielt

Die im Wartau aufgewachsene und heute in Nottwil (Luzern) wohnhafte Rennrollstuhlsportlerin Alexandra Helbling glänzt an den Schweizer Meisterschaften auf ihrer Heimbahn in der Innerschweiz.
Alexandra Helbling ist über die Sprintdistanzen zur Weltspitze vorgedrungen. (Bild: Urs Sigg)

Alexandra Helbling ist über die Sprintdistanzen zur Weltspitze vorgedrungen. (Bild: Urs Sigg)

Gleich zwei grosse Schweizer Rennen finden traditionell an der Schwelle zum Sommer statt. Bereits am Daniela Jutzeler Memorial glänzte Alexandra Helbling mit schnellen Zeiten. An selber Wettkampfstätte in Nottwil wenige Tage später, an den Schweizer Meisterschaften, toppte sie diese noch. Die 24-Jährige bestätigte somit ihre Fortschritte. «Ich bin überrascht, wie es aufwärtsgeht», strahlte die in Azmoos aufgewachsene und heute in Nottwil wohnhafte Helbling. Bei ihr macht sich die Spezialisierung auf den Sprint bezahlt. «Jetzt kann ich mich zur erweiterten Weltspitze zählen», sagte sie.

Schweizer Meisterin über 100 und 200 Meter

An den Schweizer Meisterschaften sahnte Alexandra Helbling in ihrer Kategorie T54 ab: Zweimal gewann sie Gold (100 und 200 Meter), dreimal durfte sie die Silbermedaille in Empfang nehmen (400, 800, 1500 Meter). In allen fünf Rennen erzielte sie neue persönliche Bestzeiten. Über 100 Meter (16,73) und 200 Meter (29,54) zeigte sie Leistungen, die durchaus Medaillenhoffnungen an internationalen Grossanlässen nähren. Über 100 Meter wurde sie nur von der Finnin Amanda Kotaja (Weltmeisterin über diese Distanz 2017) um 0,05 Sekunden bezwungen. Über 200 Meter meisterte sie das internationale Feld in einer Zeit, die an der vergangenen WM in London zu einer Medaille gereicht hätte. Eng wurde es über 800 Meter: Nur knapp wurde sie von der WM-Zweiten Manuela Schär (1:47,49) und der Weltmeisterin Tatyana McFadden aus den USA (1:47:83) bezwungen. Helblings Zeit von 1:48,20 wäre vor einem Jahr in London Silber wert gewesen. Damals erzielte sie eine Zeit von 1:54,38 – die Fortschritte sind wahrlich enorm. (wo)

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.