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Station Quo – quo vadis? - An der Wiga in Buchs gibt es das vorläufig letzte Konzert der Tribute-Band

Gitarrist Steve Hoop verlässt die Tribute-Band, deren Zukunft damit ungewiss war. Doch nun zeichnet sich eine Lösung ab.
Heini Schwendener
Steve Hoop (links) und Fredy Koller sind das Gitarrenduo, das die Tribute-Band Station Quo musikalisch und showmässig prägt. Hoop hört nun aber auf. (Bild: Marc Riesen)

Steve Hoop (links) und Fredy Koller sind das Gitarrenduo, das die Tribute-Band Station Quo musikalisch und showmässig prägt. Hoop hört nun aber auf. (Bild: Marc Riesen)

Fredy Koller aus Sennwald ist der Gründer und Frontmann der Tribute-Band Station Quo. Wie ihr Name vermuten lässt, haben sich die Musiker mit Leib und Seele ihren Idolen, der britischen Rockband Status Quo, verschrieben. 2011 sind sie gestartet mit dem grossen Ziel, die beste Tribute-Band von Status Quo in der Schweiz zu werden.

55 Konzerte später sagt Koller selbstbewusst: «Dieses Ziel haben wir erreicht.» In Europa habe es damals ein Dutzend Tribute-Bands der Quo gegeben, heute seien es etwa 50. «Von der Professionalität her stehen wir aber niemand hinterher.»

Letztes Konzert am Donnerstag an der Wiga

Quo vadis, zu deutsch «wohin gehst du», diese Frage mussten sich die Station-Quo-Musiker stellen, als Gitarrist Steve Hoop aus Ruggell aus beruflichen Gründen den Rücktritt aus der Band bekanntgegeben hatte. Am Donnerstag, 12. September, geben Station Quo um 21.30 Uhr an der Wiga ihr letztes Konzert in dieser Besetzung. Es wird ein grosses Heimspiel für die Musiker aus dem Raum Werdenberg und Liechtenstein.

Steve Hoop spielt mit seiner weissen Fender Telecaster den Part von Rick Parfitt. Ihn zu ersetzen werde nicht leicht, sagt Fredy Koller, «denn Rick wird allgemein unterschätzt. Man muss Gitarre spielen können, um seinen brachialen Rhythmus hinzukriegen. Sonst tönt es nämlich wie eine Tanzband.» Das ginge freilich gar nicht, dann hätten Station Quo keine 55 Konzerte absolviert, darunter die Höhepunkte in einem Schloss in der Nähe von Paris und auf der grossen Bühne am Brienzersee. Konzertanfragen gab es seit 2011 natürlich viel mehr, aber die Band spielt ja nur auf grossen Bühnen, um die Bühnenshow ihrer Vorbilder möglichst authentisch wiedergegeben zu können. Schliesslich spielen auch Status Quo keine Pubkonzerte, da hätten allein schon ihre vielen weissen Marshall-Türme keinen Platz.

Einen taltentieren Gitarristen im Visier

Würden Station Quo klingen wie eine Tanzband, wären sie wohl auch kaum die Hauptdarsteller in Kuno Bonts vielumjubelter Rockoper «Whatever You Want» geworden.

Also noch einmal: Quo vadis? Fredy Koller hat sich auf die Suche nach Ersatz für Steve Hoop gemacht, vier Gitarristen wurden «ge(tele)caste(r)t». Vor zwei Wochen hat Bandleader Koller entschieden: «Es geht weiter mit Station Quo. Ein Gitarrist hat sich als extrem talentiert erwiesen, er kann gut singen und ich denke, er passt auch zur Band.» Das sind neben Fredy Koller dessen Sohn Joey, der bei einigen Stücken Keyboards spielt, Beat Ming am Schlagzeug und Bruno Hoop am Bass.

2020 wieder auf der Bühne?

Vorerst wird Fredy Koller mit dem Neuen üben, ihn Stück für Stück an die Philosophie der Tribute-Band heranführen. Später wird dann zusammen mit der ganzen Gruppe gespielt.

Die Konzerte für 2020 sind abgesagt, so bleibt genug Zeit, sich gegenseitig aneinander zu gewöhnen.

«Uns läuft die Zeit nicht davon, denn wir müssen ja keine Rockstars mehr werden»,

sagt Koller, der viel Herzblut in seine Band steckt. Darum ist es ihm auch wichtig, erst wieder auf der Bühne zu stehen, wenn zumindest das heutige Niveau wieder erreicht ist. Ob das noch 2020 der Fall sein wird, stehe momentan noch in den Sternen, sagt der Bandleader. Station-Quo-Fans müssen sich nach dem Wiga-Konzert also in Geduld üben.

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