Für Beat Tinner ist die Departementszuteilung eine Art «Startschuss» für eine neue Zeit

Regierungsrat Beat Tinner aus Wartau wird das Volkswirtschaftsdepartement übernehmen.

Heini Schwendener
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Neue Regierungsmitglieder und ihre künftigen Aufgaben (von links): Laura Bucher, SP, Departement für Inneres; Beat Tinner FDP, Volkswirtschaftsdepartement; Susanne Hartmann, CVP, Baudepartement.

Neue Regierungsmitglieder und ihre künftigen Aufgaben (von links): Laura Bucher, SP, Departement für Inneres; Beat Tinner FDP, Volkswirtschaftsdepartement; Susanne Hartmann, CVP, Baudepartement.

Bild: Ralph Ribi (St.Gallen, 19. April 2020)

 «Das ist ein gutes Ergebnis», sagte der gewählte Regierungsrat Beat Tinner am Dienstag auf Anfrage des W&O. Der Wartauer wird ab dem 1.Juni Vorsteher des Volkswirtschaftsdepartements. Was sein Wunschdepartement gewesen wäre, behält Tinner für sich. Er habe seinen Wunsch, wie alle anderen auch, geäussert. Ob er ihm aber erfüllt wurde, bleibt sein Geheimnis. Er sei zufrieden, betont er.

Das darf er wohl auch sein, denn mit der Volkswirtschaft hat Tinner ein prestigeträchtiges Departement erhalten. Doch diese Wertung mag der FDP-Politiker nicht:

«Alle Departemente der Regierung haben spannende Facetten.»

«Das Volkswirtschaftsdepartement ist interessant und es hat viele Berührungspunkte zu meiner bisherigen Tätigkeit als Gemeindepräsident», sagt Beat Tinner und nennt unter anderem Themen wie Biodiversität, öffentlicher Verkehr oder Landwirtschaft. Mit den konjunkturellen Auswirkungen der Coronakrise komme ausserdem eine grosse Herausforderung auf ihn zu.

Im öffentlichen Verkehr zur Arbeit nach St.Gallen

Nach der Einführung für die neuen Regierungsmitglieder, die bereits stattgefunden hat, sei die Departementsverteilung eine Art «Startschuss» gewesen, sagt der Wartauer. Für ihn beginnt nun definitiv eine neue Zeit. In wenigen Tagen gilt es ernst, ein Termin mit dem Generalsekretär des Departments ist anberaumt. Ausserdem steht die Amtsübergabe mit Bruno Damann bevor.

Am 1.Juni legt die neue Regierung los. Tinners Arbeitsweg führt ihn dann weit über dem Dorfrayon hinaus. Der «Chef» über den ÖV wird, wenn immer möglich, mit dem ÖV zwischen St.Gallen und Wartau pendeln.