Starker Auftritt der Flöser am Rheinfall-Meeting

Die 4x100-Meter-Staffel des Buchser Schwimmvereins gewann in Schaffhausen überraschend Silber und stellte einen neuen Vereinsrekord auf.

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Die erfolgreiche Flöser Damen-Staffel mit Natalie Diez, Adriana Azzarone, Csenge Molnàr und Marika di Bartolomeo (von links).

Die erfolgreiche Flöser Damen-Staffel mit Natalie Diez, Adriana Azzarone, Csenge Molnàr und Marika di Bartolomeo (von links).

Bild: PD

(mw) Der Wettkampf in Schaffhausen steht seit sechs Jahren für Schwimmsport auf höchstem Niveau, an dem jeweils nationale und internationale Spitzenathleten teilnehmen. Die perfekte Infrastruktur im Freibad des Freizeitparks KSS bietet beste Voraussetzungen – auch in Coronazeiten. Den Verantwortlichen gelang es trotz strikter Vorgaben, einen für die Athleten tollen Wettkampf zu organisieren.

Silbermedaille und Klubrekord

Für das absolute Highlight aus Flöser Sicht sorgte die Damenstaffel mit Natalia Diez, Csenge Molnàr, Adriana Azzarone und Marika di Bartolomeo. Die jungen Damen zeigten sich kämpferisch und schafften den Sprung aufs Podest. Sie gewannen eine Silbermedaille und stellten obendrein noch einen neuen Klubrekord auf.

Dylan Dürr ist in ausgezeichneter Form

Schnell unterwegs war in Schaffhausen der Grabser Dylan Dürr. Der 20-Jährige knackte zwei Klubrekorde (50 Meter Freistil und 100 Meter Rücken) und schnappte sich in der offenen Kategorie eine Bronzemedaille über 50 Meter Rücken. Dass er trotz der schwierigen Monate die hinter ihm liegen, so stark auftreten konnte, ist äusserst erfreulich und macht Mut. Denn in zwei Monaten finden die Kurzbahn-Schweizer-Meisterschaften in Sion statt.

Nachwuchs sorgt für Medaillensegen

Die 15-jährige Csenge Molnàr, eine Rückenspezialistin, konnte sich in ihrer Paradedisziplin über die Distanzen 50 und 100 Meter zwei dritte Plätze sichern. Levente Nagypàl schaffte es bei den Elfjährigen über 400 Meter Freistil aufs Podest und gewann mit neuer persönlicher Bestzeit ebenfalls Bronze.

Die Geschwister Matisse und Marie Mamin überzeugten beide über 100 Meter Brust. Matisse schaffte es bei den Zwölfjährigen auf Rang drei, Marie gelang dasselbe bei den 15-Jährigen. Marika di Bartolomeo gewann in der offenen Kategorie über 100 Meter Rücken eine Bronzemedaille.

Starke Leistungen erbrachten auch Eva di Bartolomeo, Jorge Diez-Etcheverry, Vivienne Feuz, Julien Hitzert, Nola und Leonie Menzi, Anne Piggen und Lukas Strojny.