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Starke Thurgauer

Vor der 61. Austragung des Rickenschwingets am Sonntag gibt es bezüglich der Favoritenrolle noch offene Fragen. Aus der Region nimmt Kjetil Fausch teil.
Kjetil Fausch (rechts) im Zweikampf mit dem Thurgauer Ernst Bühler. (Bild: Emil Bürer)

Kjetil Fausch (rechts) im Zweikampf mit dem Thurgauer Ernst Bühler. (Bild: Emil Bürer)

Favoriten im illustrem Teilnehmerfeld des 61. Rickenschwingets wären sicherlich der Thurgauer Youngster Samuel Giger und Reto Nötzli aus Pfäffikon (SZ). Wieso wären? Ausgerechnet die Teilnahme dieser beiden Ausnahmekönner ist äusserst fraglich. Nötzli verzichtete vergangenen Sonntag wegen einer noch nicht ganz ausgeheilten Verletzung auf den Brünig und kann deshalb erst kurzfristig entscheiden, ob er auf dem Ricken an den Start gehen kann. Der Rickensieger 2014 wäre jedenfalls ein Gewinn für das Fest.

Etwas anders sieht es für den Thurgauer Samuel Giger aus. Der sich in der Rekrutenschule befindende Top-Favorit bestätigte seine Teilnahme auf dem Ricken, es sei denn, dass der Maienfelder Armon Orlik bis am Sonntag noch nicht einsatzfähig sei. Dann müsste Giger für den NOS-Verband als Gast (zusammen mit dem Glarner Roger Rychen) am Nordwestschweizer Teilverbandsfest in Basel teilnehmen, was natürlich Vorrang hat. Aber auch dies steht erst kurzfristig fest.

Eidgenossen befinden sich in Lauerstellung

Ein Thurgauer-Sieg wäre allerdings auch ohne Giger keine grosse Überraschung, denn dem Trio Domenic Schneider, dem 44-jährigen Stefan Burkhalter und dem wieder erstarkten Tobias Krähenbühl ist ein erstmaliger Titel auf dem Ricken durchaus zuzutrauen. Dazu kommt eine ganze Reihe erstklassiger Schwinger aus der zweiten Reihe. Der Zürcher Samir Leuppi ist einer, der diese Saison Samuel Giger schon mehrfach Paroli bieten konnte. Auch Ruedi Eugster, die Appenzeller Martin Roth und Dominik Schmid, die Toggenburger Michael Rhyner und Beat Wickli oder der Märchler Florian Hasler sind ernstzunehmende Gegner, die dem einen oder andern der Favoriten durchaus ein Bein stellen können. Gespannt darf man auch auf den Einheimischen Dominik Oertig sein. Der Titelverteidiger kommt nach seiner Verletzung am Baselstädtischen von Mitte Mai langsam wieder in Form.

Das Aufgebot der Melser umfasst acht Aktive mit Routinier Ruedi Eugster als Teamleader, dazu Kjetil Fausch (23) vom Schwingklub Wartau. Die Melser sind mit einem äusserst jungen Team vertreten. Dieses wird angeführt von Christian Bernold, Michael Bernold und Reto Schlegel. Alle aus diesem Trio konnten diese Saison bereits einmal vor die Kranzjungfern treten. Dies gilt ebenso für Fausch, der sich heuer am Thurgauer erstmals einen Kranz erschwingen und diesen am St. Galler Kantonalen gleich auch noch bestätigen konnte. Das Melser Team wird ergänzt durch Fabian Bärtsch, Ignaz Hobi, Loris Müller und Jannik Wildhaber. (eb)

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