Starke Rad-Leistung führt Philipp Gubler zum Triathlon-Sieg

Am Ironman 70.3 von Remich (Luxemburg) fuhr der Werdenberger Philipp Gubler seinen Konkurrenten auf und davon.

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Seinen dritten Erfolg in der Ironman-Rennserie verdankt Philipp Gubler seinen Qualitäten auf dem Rad. (Bild: PD)

Seinen dritten Erfolg in der Ironman-Rennserie verdankt Philipp Gubler seinen Qualitäten auf dem Rad. (Bild: PD)

(pd) Am Sonntag startete der Werdenberger Philipp Gubler beim Ironman 70.3 von Luxemburg in Remich. 2500 Athleten aus 45 Nationen starteten im Wettkampf über 1,9 Kilometer Schwimmen, 90 Kilometer Radfahren und 21,2 Kilometer Laufen. Gubler gewann dabei seine Altersklasse (35 bis 39 Jahre) und beendete das Rennen unter allen Startern auf dem 18. Platz.

Vorsprung von fast drei Minuten herausgefahren

Bereits nach dem Schwimmen lag Philipp Gubler auf Platz zehn seiner Altersklasse. Er entstieg dem Wasser nach 29:15 Minuten. Auf den ersten 30 Kilometern auf dem Rad konnte er die zwei Minuten Rückstand auf die Spitze aufholen. Bis zum Ende der Radrunde konnte er sich an die Spitze setzen und einen Vorsprung von fast drei Minuten herausfahren. Seine Zeit für die 90 Kilometer betrug 2:17:50. Auf dem abschliessenden Halbmarathon schrumpfte der Vorsprung zusehends, doch seine Zeit von 1:20:35 reichte, um mit eineinhalb Minuten Vorsprung auf den Zweiten, Michal Migala (Polen), das Ziel zu erreichen.

Gubler meisterte den Triathlon in einer Gesamtzeit von 4:12:13 Stunden. Dies war erst der dritte Sieg insgesamt für den Werdenberger bei einem Rennen der Ironman-Rennserie. «Dieser Sieg gibt mir Selbstvertrauen im Hinblick auf die Ironman 70.3 Weltmeisterschaften von Nizza, im September dieses Jahres», strahlt Philipp Gubler vor Glück. Für dieses Rennen an der Côte d’Azur hat er sich bereits im Herbst des letzten Jahres qualifiziert. (pd)