Stadt Buchs verlangt nun doch 30 Franken weniger pro Hund

Nachdem die Stadt Buchs Anfang Jahr angekündigt hat, dass die Hundeabgabe neu 150 statt wie bisher 60 Franken beträgt, haben Hundebesitzer Unterschriften gesammelt und bei der Stadt eingereicht. Daraufhin hat der Stadtrat die Situation noch einmal neu beurteilt.

Corinne Hanselmann
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Statt wie angekündigt 150 Franken verlangt die Stadt Buchs nun doch nur 120 Franken pro Hund.

Statt wie angekündigt 150 Franken verlangt die Stadt Buchs nun doch nur 120 Franken pro Hund.

Nana Do Carmo

Mit Inkrafttreten des neuen Hundegesetzes im Kanton St.Gallen erhöhten die meisten Gemeinden im W&O-Gebiet auf das Jahr 2020 hin ihre Hundesteuer. So auch die Stadt Buchs, welche – statt wie bisher 60 Franken für den ersten und 100 Franken für jeden weiteren Hund – neu 150 Franken pro Hund verlangen wollte, wie der W&O im Januar berichtete.

Stadtrat beurteilte die Situation nochmals vertieft

Manchen Hundebesitzern passte diese saftige Erhöhung nicht und sie sammelten Unterschriften. «Ja, es wurden Unterschriften eingereicht», bestätigt Stadtpräsident Daniel Gut auf Anfrage des W&O. Daraufhin habe der Stadtrat die Situation nochmals vertieft beurteilt. Mit folgendem Resultat: «Aufgrund einer detaillierten Vollkostenrechnung wurde der Betrag neu auf 120 Franken angepasst anstelle der ursprünglich vorgesehenen 150 Franken», so Daniel Gut. Die Buchser «Hündeler» müssen für ihre Vierbeiner nun also 30 Franken weniger bezahlen als angekündigt.

Die eingezogenen Hundesteuern werden in den Gemeinden für den Unterhalt der Robidog-Behälter verwendet. Zudem sind dem Kanton pro Tier zehn Franken abzuliefern zur Deckung der Vollzugsmassnahmen und Abklärung bei gefährlichen Hunden – dafür ist seit 1. Januar der Kanton zuständig.